Sarkozy jetzt in der Pflicht

7. Mai 2007 - 10:51 Uhr

Unsere Nachbarn haben entschieden. Nicolas Sarkozy wird Frankreichs neuer Staatspräsident. Nun wird er zeigen müssen, dass er nicht nur polarisieren, sondern auch einigen kann. Nun, wir werden es sehen. Ich kann mich jedenfalls noch nicht zu einem Glückwunsch überwinden.

Armut

6. Mai 2007 - 11:08 Uhr

Ich habe heute Morgen die Seite Poverty.com gefunden, die auf zwei Arten zumindest auf mich verstörend gewirkt hat.

In einer animierten Karte wird veranschaulicht, was die statistischen Daten denn bedeuten, wenn Menschen an Hunger, AIDS, Lungenentzündung, Diarrhoe, Tuberkulose, Malaria und Masern sterben. Sicher, dies sind keine „Echtdaten“ sondern nur eine Simulation – die gewählten Bilder wiederholen sich ständig. Aber es reicht für ein ungutes Gefühl.

Vor allem wenn Deutschland in der Spendenfreudigkeit gerade mal im unteren Mittelfeld landet.

Aber diese Karte verschweigt auch etwas. Es wird nicht gezeigt, wie viele Menschen dann auch in diesen Ländern geboren werden. Und gerade Überbevölkerung ist in diesen Ländern ein sehr ernstes Problem. Der Ansatz ist zwar gut gemeint, aber eben auf der anderen Seite extrem vereinfachend.

Die Situation, in der sich viele Länder heute befinden, ist auch durch kurzsichtige Entwicklungsprogramme gerade während des kalten Krieges entstanden, als Lebensmittel und Landmaschinen in diese Länder „gepumpt“ wurden, ohne darauf zu achten, was dies auf Dauer bedeutet. Letztenendes wurden mehr Lebensgrundlagen zerstört als geschaffen.

Zum Glück hat sich da ja mittlerweile einiges getan, und viele Programme zielen mehr auf eine nachhaltige Hilfe, die aus dieser Abhängigkeit herausführen soll. Ich meine, es geht nicht nur darum fröhlich vor sich hin zu spenden, sondern auch sehr genau darauf zu achten, was in diesen Ländern geschieht.

Blogfenster

5. Mai 2007 - 22:06 Uhr

Der Kringel ist mein Arbeitszimmerfenster

Auch wenn ich Microsoft nicht wirklich ins Herz schließen kann, die haben aber ein weitaus besseres Bildmaterial von Saarbrücken als google.

Sehr geehrter Herr Schäuble, liebe VirenschreiberInnen

5. Mai 2007 - 11:06 Uhr

Ich habe heute morgen mal wieder eine neue Virenmailvariante erhalten:

Sehr geehrter Internetnutzer,

im Rahmen unserer ständigen automatisierten Überprüfung von sogenannten Tauschbörsen im Internet, wurde folgende IP-Adresse auf unserem System ermittelt.

IP: 81.192.159.144

Der Inhalt Ihres Rechners wurde als Beweismittel mittels den neuen Bundestrojaner sichergestellt.
Es wird umgehend Anzeige gegen Sie erstatten, da sich illegale Software, Filme und/oder Musikdateien auf Ihren System befinden. Durch die Nutzung sogenannter Tauschbörsen, stellen Sie diese auch anderen Nutzern zu Verfügung und verstoßen somit gegen §§ 249ff StGB.

Das vollständige Protokoll Ihrer Online-Durchsuchung finden Sie im Anhang dieser Email.

Die Strafanzeige und die Möglichkeit zur Stellungnahme wird Ihnen in den nächsten Tagen schriftlich zugestellt.

Herbert Klein, Kriminaldirektor, LKA Rheinland-Pfalz
Am Sportfeld 9c, 55124 Mainz
Tel.: 06131 – *****
Fax: 06131 – *****
Mobil: 0171 – *****
Mail: *****@aol.com

Ach Herr Schäuble, immerhin haben Sie es geschafft, durch Ihren seltsamen Vorstoß die Phantasie (ich mag das nicht in neuer Rechtschreibung – sieht zu sehr nach Orangenbrause aus ;-) ) der Virenschreiber anzuregen. Super, jetzt bringt das schon Schaden bevor überhaupt irgend etwas entschieden ist.

Lieber Virenschreiber: Sorry, falsche IP. Bitte in der nächsten Version das Ganze personalisiert. Leider wurde der Anhang ohnehin entfernt. Wenn schon, dann solltest Du Dir schon was Neues ausdenken. Und ist das LKA Rheinland-Pfalz tatsächlich auf AOL E-Mail Adressen angewiesen?

Und bitte, bitte: Rettet den Genitiv! mittels des neuen Bundestrojaners !

Zwei Wuche „drin“

4. Mai 2007 - 19:39 Uhr

Ui, heit werd mei Blog schon zwei Wuche alt. Isch hann mich joo lang geweehrd geje denne neimodische Kroom. Heer ma uff, dass iss doch kenn Internet, wenn de nit minschdens bis an die Knie im Quellcode stehschd. Awwa -hähä – doo kann ma joo aach zimmlich draan rummfuhrwerke :-).

Hätt joo eigentlich gedenkt, dass doo vielleicht een, zwei drei Leit mool rinngugge, graad mool die, denne ich „bescheed“ gesaad hann unn vunn denne nur die Hälft. Awwa immerhin – es senn dann doch wohl schon e paar Leit mee. Scheen. Gefallts Eich wenischdens e bissje?

landkarte.png

Kopfschütteln über Telekom

3. Mai 2007 - 20:55 Uhr

Ach ja, die Deutsche Telekom. René Obermann forderte heute eine

„noch ausgeprägtere Kultur des Verzichts“,

weil

„Wir werden hart darum kämpfen müssen, unsere Wettbewerbsfähigkeit und damit auch wirtschaftliche Arbeitsplätze im Konzern zu sichern“.

Er selbst geht dabei mit gutem Beispiel voran und verzichtet auf zwei seiner Monatsgehälter.

Ist das wirklich eine „Kultur des Verzichts“? Weiterlesen »

Life 1.0

2. Mai 2007 - 23:29 Uhr

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Bitte selbst mit Inhalt füllen ;-)

Ich bin mir durchaus bewusst, dass sich der Sinn nur dann ergibt, wenn man ein wenig HTML spricht ;-).