Mediendoping

27. Mai 2007 - 12:05 Uhr

FAZ.NET deckt auf: Die Öffentlich-Rechtlichen stehen mit im Dopingsumpf.

Leider kein Einzelfall. BILD und RTL haben nachweislich über Jahre hinweg künstliche Quotenaufbaumittel benutzt. Jetzt gelang tibetanischen Grundlagenforschern endlich der Nachweis von DIETERBOHLIKA.

9LIVE steht im schweren Verdacht des EIGENLOBDOPINGS. Diese Form des Dopings ist besonders gefährlich, da es zu Ausfallserscheinungen weiter Teile des Großhirns führen kann. Dramatische Fälle von Verbaldiarhoe sind bereits bekannt:


Link: sevenload.com

Ja, ich dope beim Bloggen – sniff!

25. Mai 2007 - 19:46 Uhr
I am 71% Addicted to Coffee

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Das Heer der Scheinheiligen

25. Mai 2007 - 12:04 Uhr

Ach, wie sind wir die ganze Zeit betrogen worden. Die bösen Buben auf zwei Rädern haben uns die ganze Zeit über angelogen. Da vergisst sogar Wolle Schäuble einen Tag uns vor bösen Terroristen zu schützen und vehement für strengere Anti-Doping-Gesetze einzutreten. Ändert das wirklich etwas?

Die Medien überschlagen sich vor Empörung, was zunächst mal eines bringt: Auflage, Quote, Geld. Da fordert Hajo Seppelt Jan Ullrich auf, endlich mit der „Doppelmoral und Heuchelei“ aufzuhören. Und endet in Selbstkritik:

Ich weiß nicht, ob wir es als Berichterstatter in den Medien künftig wirklich schaffen werden, die nötige Distanz zu wahren und genügend Kraft aufzubringen, nachhaltig zu recherchieren, auch dann, wenn wir uns damit keine Freunde machen. Aber zumindest wäre heute der richtige Tag des Neuanfangs nicht nur im Radsport, auch für uns Sportjournalisten.

Ich dachte ein „nachhaltiges Recherchieren“ sei ohnehin die Aufgabe eines Journalisten.

Dürfen wir uns jetzt auf eine Enthüllungswelle in den Medien freuen? Kommen jetzt Schlagzeilen „Bild enthüllt: Ja, wir haben nur die halbe Wahrheit geschrieben“, sehen wir dann in Tränen aufgelöste Journalisten, die gestehen, dass sie unter dem Druck der Schlagzeile die Realität verbogen haben? Ich habe meine Zweifel.

Ich kann mich noch recht gut an Interviews mit Jan Ullrich am Anfang seiner Karriere erinnern. Er hat immer versucht, den Erwartungsdruck zu mindern und appeliert „lasst mich doch einfach Radfahren“. Irgendwie schien er ein wenig zu schüchtern und bescheiden für dieses Geschäft. Er wollte nie das große Vorbild sein, das man jetzt von ihm fordert. Aber in den Medien wurde er nach seinem sensationellen zweiten Platz 1996 schon vorweg der kommende Tour-Sieger und 1997 auf Jahre hinweg als unschlagbar erklärt. Es ist schon ein wenig unfair einen Menschen zu verurteilen, weil er einem Druck nachgibt, den andere aufgebaut haben.

Der Sperling macht wohl das Rennen

24. Mai 2007 - 23:11 Uhr

Im Zwischenergebnis liegt in der Stunde der Gartenvögel bislang der Sperling weit in Führung. Tja, ich hatte da wohl eher die Außenseiter auf dem Zettel. Es liegt halt nicht jeder Garten neben einem Bach mit Baumbestand :-)

Bachstelze Dompfaff

Zaunkönig Buntspecht

Wenn sich Saubermänner schmutzig machen

24. Mai 2007 - 21:13 Uhr

Immer mehr Radprofis und Ärzte gestehen derzeit ein, gedopt zu haben oder Doping unterstützt zu haben. Es ist natürlich leicht sich jetzt in eine „ich hab das doch schon immer gewusst“ Pose zu werfen.

Natürlich hat das jeder gewusst. Es ist schon ein wenig naiv zu glauben, dass die Leistungssteigerung in den letzten Jahren nur auf ausgefeilte Trainingspläne und verbessertes Material zurückzuführen ist. Kommt halt auch darauf an, ob man diese Seite auch sehen will. Viele Zuschauer sind wohl eher durch die Erfolge eines Jan Ullrich zum Radsport gekommen als durch eine grundsätzliche Begeisterung für diesen Sport. Und diese Zuschauer sind halt nur durch Erfolge zu halten, sonst ziehen sie weiter, dahin wo der nächste Erfolg ist. Wie viele Zuschauer hatte Handball in den letzten Jahren?

Es wäre vielleicht auch an der Zeit, dass sich auch mal Menschen wie Herr Prudhomme die Hand vor den Augen wegnehmen. Wenn er davon spricht, das „System“ zu stürzen, kann er sich ja wohl schwerlich davon ausnehmen. Dann bedeutet eine „saubere“ Tour auch eine langsamere Tour oder eine mit wesentlich mehr „Aussteigern“. Aber so lange die Leistungen, die mit chemischer Hilfe erzielt wurden, das Maß aller Dinge sind, bleibt der Wunsch wohl unerfüllt.

Vielleicht ist es ja ganz gut, dass sich Jan Ullrich in Schweigen gehüllt hat. Zumindest der „Betrug an der Mannschaft“ kann so wohl nicht mehr bestehen bleiben. Bestenfalls wenn er heimlich seine Mittelchen abgesetzt hat. Noch ein, zwei Monate, und er wird wohl nur einer von Vielen sein und nicht mehr der große Buhmann. Es war ja schon skurril: Ein paar Tage vor der Tour zerrt jemand einen Blutbeutel mit der Riesenaufschrift „Jan“ hervor. Das sieht sogar mit einigem Abstand noch immer nicht nach einem „Fund“ sondern nach Inszenierung aus.

Ich bezweifele nicht, dass auch Jan Ullrich gedopt hat, wann auch immer. Aber langsam wird wohl klar, dass er nur ein schwarzes Schaf unter vielen war. So langsam wird das scheinheilige Moralgetue zum Bumerang.

Wie sieht es denn da bei uns aus? ;-)

24. Mai 2007 - 18:43 Uhr

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Welcome Worldpress 2.2

23. Mai 2007 - 22:14 Uhr

Eine alte Weisheit sagt ja „never change a running system“. Nun ja, wenn es aber nicht läuft sondern ein wenig das Bein nachzieht, kann man schon mal darüber nachdenken. Also frisch ans Werk und die neue Version einspielen.

Alles in allem geht das recht gut von der Hand und die Doku ist auch an einigen Stellen recht amüsant, wenn doch ausgesprochen hartnäckig auf die Anfertigung einer Sicherung der Datenbank und der Daten hingewiesen wird. Das Frontend hat sich auch (fast) klaglos wieder reanimiert. Allerdings braucht das Backend doch ein wenig mehr Speicher als vorher und quittiert – jedenfalls bei mir – des öfteren mit einem Fatal Error den Dienst, wenn mehr als zwei Plugins aktiviert werden.

Tja, immerhin, jetzt läuft es wieder und ich kann wieder weiterbloggen :-).