Jupp Derwall ist tot

26. Juni 2007 - 18:15 Uhr

Gerade gelesen, dass der Bundestrainer von 1978 bis 1984 gestorben ist. Bringt ein wenig Erinnerung hoch. Immerhin hat er damals gerade mal einen Kilometer von meinem Elternhaus gewohnt. Muss mal auf die Suche gehen, ob ich die Autogrammkarte, die ich mir 1980 geben ließ, noch irgendwo finde. War ein netter Mensch. Sportliche Erfolge kann man hier nachlesen.

I Robot

26. Juni 2007 - 11:12 Uhr

Es ist schon erstaunlich, was man so alles organisieren kann. Trainingspläne, Diätpläne, Arbeitspläne, Freizeit durchorganisieren und jetzt besonders hipp: Schlafen nach Fahrplan. Klar, da wird jede Menge Zeit frei, die man nutzen kann, um auch noch die letzten Momente in vorhersehbare, planbare Bahnen zu lenken. Bahn frei für „Uberman“. Das Leben als Ablaufdiagramm – herrlich.

Schon wieder einen Trend verpennt. Diesmal im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwie mache ich wohl was falsch. Schlafen, wenn ich müde bin, essen wenn ich hungrig bin und zwar dass, worauf ich Appetit habe. Alles total verkehrt. Jetzt weiß ich auch warum ich mich manchmal so … so … menschlich fühle.

Hihi :-)

26. Juni 2007 - 9:10 Uhr

Ein bisschen Frieden

25. Juni 2007 - 14:42 Uhr

Nein, es geht nicht um die saarländische Sängerin, die vor ewigen Zeiten den Eurovision Song Contest gewann, aber wir bleiben bei Kunst und Saarbrücken. Nachdem durch den neuen ICE Frankfurt-Paris der Saarbrücker Bahnhof an Bedeutung gewonnen hat, möchte der Künstler Fred George den Bahnhofsvorplatz mit einer 15 Meter hohen Statue in Form eines Peace-Zeichens verschönern. Auch wenn die angebrachten (oder angedachten) Solarzellen wohl nur einen objektiv geringen Beitrag leisten, ist es eine recht schöne Symbolik.

In erster Linie soll die Statue ein Zeichen zum Umdenken setzen. Der Künstler mahnt alle Kriege für Öl und das umweltverletzende Verhalten der Menschheit an. Einen praktischen Nebeneffekt liefern die eingebauten Solarzellen. Den so gewonnenen Strom will George dem neuen ICE-Highspeed-Bahnhof schenken. „Das Peace-Symbol soll ein Aufruf an die ganze Welt sein, dass unsere Zeit abläuft und wir endlich alternative Energien nutzen müssen“, sagt Fred George.

Egon und der Rest der Welt

24. Juni 2007 - 22:47 Uhr

Das Interview mit Egon Bahr in der Süddeutschen ist seit langem das intelligenteste und fundierteste, was ich als Wortabsonderung eines Politikers gehört oder gelesen habe. Für mich hat „Altersweitsichtigkeit“ hiermit eine neue Bedeutung, nicht als Gebrechen, bei dem die Arme zu kurz werden um ohne Hilfsmittel eine Zeitung zu lesen, sondern als Segen aus einem reichen Erfahrungsschatz die Dinge realistisch und gelassen zu betrachten.

Neue Mitbewohner in der Unterwasser WG

23. Juni 2007 - 19:59 Uhr

Nach langer Zeit haben es wieder ein paar Fische durch das Aquarium-Casting geschafft. Gesucht wurde eine gemischte Gruppe mit Sinn für Synchronschwimmen, die das Rampenlicht nicht scheuen. Gefunden wurde die Rotkopfsalmler Blues Band. Auch wenn sich die Herren und Damen einige Starallüren in Bezug auf die Wasserqualität erlauben und kulinarische Sonderwünsche äußern, wurde ihnen ein Vertrag auf Lebenszeit angeboten.

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Inzwischen hat es sich auch geklärt, warum sich die Sieger des Vorjahres in letzter Zeit aus der Öffentlichkeit zurückgezogen haben: Eine der Frontfrauen (erste von rechts) ist schwanger, wie das Bild eines Paparazzi zeigt.

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Durch einen tragischen Verkehrsunfall ist es um eine der Siegerinnen des allerersten Fischcastings schlecht bestellt. Nach einem heftigen Seitenaufprall mit einem Raser, der zudem die Vorfahrt missachtet hat, scheint die Schwimmblase geschädigt zu sein. Auch nach Verlegung in die Intensivstation deutet sich noch keine Besserung ab. Hier ein Archivfoto:

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Hauptsach gudd gess!

20. Juni 2007 - 22:34 Uhr

Ein Fundstück über „Saar Ebbes“ und gleich adoptiert: Fooders aus dem wunderschönen Saarlouis bieten einfache und leckere Rezepte. Heute nachgekocht und für leeecker befunden: Bavette mit kalter Tomatensauce.