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Modenschau Advent 2007

2. Dezember 2007 - 11:10 Uhr

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Das eher weiche Material „Buchsbaum“ ersetzt in diesem Jahr die traditionellen Nadelhölzer. Der Schnitt bleibt jedoch klassisch, ja nahezu streng. Auch farblich geht der Trend weg vom Rot hin zu einem leuchtenden Mandarin. Die Accessoires dagegen sind weniger verspielt, nahezu volkstümlich. Der Rückgriff auf klassische Gewürze bietet gleichzeitig geschickt einen Ersatz für die normalerweise Duft tragende Komponente „Tanne“. Eine durchaus tragbare Mode, die mit Traditionen spielt ohne sie zu brechen.

Da war doch noch was …

30. November 2007 - 17:53 Uhr

Ende November … grübel.

Stimmt ja, der Adventskalender !!

Puh, das war ja knapp.

Eigentlich sollte der ja etwas anders und vom Blog ein wenig abgesetzt sein, aber so gibt es auf jeden Fall schon mal bis Heiligabend hier etwas zu lesen. Und wenn das richtig mit den vordatierten Artikeln klappt, dann müsste sich heute Nacht das erste Türchen öffnen.

Muss ich jetzt viral werden?

30. Oktober 2007 - 18:29 Uhr

Heute lag ein kleines Päckchen auf meinem Briefkasten mit einem niegelnagel neuen Nassrasierer eines bekannten Herstellers. Zum testen – kostenlos. Viele Grüße, Ihr Marketing Team.

Nun ja, kann man immer mal gebrauchen. Muss ich jetzt als Gegenleistung jedem erzählen, wie toll das Dingsie ist – oder vielleicht sogar darüber bloggen, wie ich mir damit morgens die Haare aus dem Gesicht hobele? Ich weiß nicht, finde ich nicht ungeheuer spannend. Trotzdem danke ;-).

Ich schalt dann mal ab

21. Oktober 2007 - 20:18 Uhr

Das hat man nun davon. Ich habe für einige Zeit meine Fernseh-Askese aufgegeben und ausprobiert, ob diese frühere Gewohnheit, den Abend vor der Flimmerkiste zuzubringen vielleicht doch ihren Reiz nicht vollkommen verloren hat. Also mal nicht nur ausgewählte Sendungen anschauen, sondern mehrstündige Berieselung. Klappt irgendwie nicht mehr. Entweder ist mein Anspruch gestiegen oder das Niveau gesunken – oder beides.

Gerade habe ich mir noch ein paar schwer verdauliche Häppchen einer anscheinend recht neuen Serie (man möge mir die Unkenntnis verzeihen) „Promi-Pilgern“ angetan. Ist es wirklich eine gute Idee, eine Handvoll B-Prominenz als Hape-Kerkeling-Adepten zusammen mit einem Aufnahmeteam auf den Camino de Santiago zu schicken? Kann sein, muss es aber nicht.

Aber wieso wirken dann Menschen, die ihr Geld als SchauspielerInnen verdienen plötzlich hölzern wie die nachmittägliche Laiendarstellertruppe, wenn es um ihre persönlichen Gedanken geht? Es wirkt jedenfalls so locker wie vom Teleprompter abgelesen. Muss sich denn jeder eine „Erkenntnis des Tages“ abringen, nur weil dies in Hapes Buch ein durchgehendes Element war? Oder ist dann doch alles nur nach Drehbuch gespielt?

Nun ja, Knopf gedrückt, abgeschaltet.

Ich bin dann mal wieder da ;-).

Urlaubskonserve

4. Oktober 2007 - 18:34 Uhr

dsc00478.jpgWenn man das Glück hat, dass bei dem Ferienhäuschen, in dem man seinen Urlaub verbringt, ein kleines Pomeranzenbäumchen steht und man außerdem die Früchte auch ernten darf, steht eigentlich nur noch ein wenig Küchengewirbel an, um daraus eine schmackhafte Marmelade zu kochen, die die kommenden Herbst- und Wintertage ein wenig versüßt.

dsc00545.jpgLeider ergab es nur 2 1/2 Gläschen plus den obligatorischen „Probierteller“ (Offiziell wird dieser verwendet, um die Konsistenz zu prüfen. Innoffiziell verkürzt er ob der geringen Menge die Wartezeit auf das erste Brötchen ;-)).

Urlaubsgrüße

24. September 2007 - 16:35 Uhr

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Liebes Weblog,

ich hoffe, es ist Dir nicht allzu langweilig ohne mich. Hier ist das Wetter toll, das Essen gut, so wie es im Urlaub sein soll. Von schnell herbstelnden Aprikosenbäumen, Parmesan schleppenden Ameisen und abgebrannten Waldhügeln erzähle ich Dir, wenn ich wieder zu Hause bin.

Viele Grüße und machs gut so lange, Quintus

[via Handkurbelmodem]

Wo war ich vor sechs Jahren?

11. September 2007 - 13:54 Uhr

Auch ein seltsamer Gedanke. Am Wochenende geht die Reise in das gleiche Ferienhaus, in dem ich vor sechs Jahren meinen Urlaub mit Freunden verbracht habe.

Ich kam Ende August gerade von einer Dienstreise nach Philadelphia zurück. An dem letzten Samstag – mein Rückflug ging Sonntags, schlug ein Kollege vor, dass wir noch kurz nach New York fahren und aufs World Trade Center könnten. Das war mir dann aber doch für den letzten Tag zu stressig. „Vielleicht irgendwann nächstes Mal.“ Es hat mich am Flughafen etwas gewundert, dass die Abfertigung so unkompliziert lief, im Vergleich zu dem damaligen Sicherheitsbohei in Frankfurt.

Am elften September war herrliches Wetter. Als wir vom Strand zurückkamen, gestikulierte der Nachbar schon, wir sollten das Radio einschalten, es wäre etwas furchtbares passiert. Da saß ich nun, mit meinem Französisch, das gerade mal ausreicht um die wichtigsten Dinge des Lebens zu regeln und lauschte dem hektischen Sprecher im Radio murmel murmel zweites Flugzeug murmel murmel Pentagon, murmel murmel WTC eingestürzt. Irgendwie ein dummes Gefühl, bei einem solchen Ereignis von den vertrauten Informationsquellen abgeschnitten zu sein. Mein erster Gedanke war „hoffentlich machen die Amis keinen Quatsch“.