Archiviert in der Kategorie "Natur"

Wenn noch jemand eine Peru-Reise gewinnen möchte …

12. September 2007 - 22:11 Uhr

leh_logo_150×200.jpg… dann wäre morgen (Donnerstag) ein guter Tag, bei dem Quiz von FairTrade mitzumachen. Diese Woche gibt es zwar andere, kleinere Preise zu gewinnen, aber nach den Spielregeln muss man mindestens zweimal an den Verlosungen der Wochen 1 bis 14 teilgenommen haben um überhaupt in der 15. Woche die Reise gewinnen zu können und morgen ist der letzte Tag der 13. Woche.

Die Gewinnchancen scheinen gar nicht so schlecht zu sein, denn immerhin habe ich auch bereits gewonnen (warte noch auf mein Päckchen :-)) und es gibt auch einige, die bereits zweimal in den Wochenverlosungen gewonnen haben.

Blog action day zum Thema „Umwelt“

24. August 2007 - 11:04 Uhr


Herr Fischer war so freundlich, den Aufruf zum „Blog action day“ ins Deutsche zu übersetzen. Da mache ich doch gerne mit. Das Thema „Umwelt“ liegt mir ohnehin nicht weit. An diesem Tag werde ich wohl besonders viel zum Lesen haben :-).

Am 15. Oktober werden sich Blogger überall im Internet zusammentun, um die Öffentlichkeit auf ein ausgewähltes Thema aufmerksam zu machen. Das Thema für den Blog Action Day 2007 ist die Umwelt. Jeder teilnehmende Blogger wird sich auf seine ganz persönliche Weise eines von ihm selbst ausgewählten Umweltthemas annehmen.

Wir möchten, dass Blogger aus allen Ländern und mit jedem nur denkbaren Hintergrund teilnehmen und ihre Themen beisteuern.
Das hast du zu tun:

Veröffentliche am 15. Oktober einen Beitrag
Verfasse einen Beitrag zu einem beliebigen Thema, das mit Umwelt zu tun hat. Zum Beispiel könnte ein Finanzbloger darüber schreiben, wie man sein eigenes Haus umweltfreundlicher machen und damit Geld sparen kann. In einem politischen Blog würde dagegen vielleicht etwas über Umweltfragen in der Lokalpolitik stehen.

Die Beiträge müssen keiner politischen Richtung oder Agenda folgen, sondern sollen sich mit dem Oberthema in einer Weise befassen, die dem Blog und seiner Leserschaft am ehesten entspricht. Unser Ziel ist nicht, eine bestimmte Ansicht zu verbreiten, sondern wir möchten die öffentliche Debatte über dieses Thema fördern. Also schreibe einfach was dich und deine Leser anspricht, es muss nur am 15. Oktober in deinem Blog erscheinen und etwas mit dem Thema Umwelt zu tun haben.

Was du sonst noch tun kannst
Du kannst dich am Blog Action Day beteiligen, indem du ein Banner auf deiner Website postest (http://blogactionday.org/promote) oder die Tageseinnahmen deines Blogs an eine Umweltorganisation spendest.

Dein Blog registrieren
Wir führen eine Liste aller teilnehmenden Blogs, deswegen wäre es sehr hilfreich, wenn du dein Blog auf http://blogactionday.org/commit registrieren würdest.

Derzeit ist das Eingabeformular nur auf Englisch verfügbar; abgefragt werden lediglich folgende Angaben:

– Blogtitel

– URL

– Anzahl der RSS-Feed-Abonnenten
(Diese Angabe wird nicht veröffentlicht, wir benutzen sie nur, um die ungefähre Reichweite des Blog Action Day zu berechnen. Gib einfach einen ungefähren Durchschnitt ein, oder 0, wenn du nicht weißt, wieviele Abonnenten du hast)

– e-Mail-Adresse
(Du wirst nur zwei e-Mails von uns bekommen: Eine zur Erinnerung zwei Tage vor dem Blog Action Day, und eine im Oktober 2008 vor dem nächsten Blog Action Day)

– Das letzte Feld überprüft, ob du ein Spambot bist. Gib einfach die dort stehende Zahl ein

Danke für die Teilnahme am Blog Action Day 2007. Wir hoffen, diese Seite in Zukunft in vielen verschiedenen Sprachen anbieten zu können.

via Fischblog

Ein Platz für Tiere

4. August 2007 - 12:27 Uhr

grzimek.jpgEs gibt Fernsehserien, an die man sich seit der Kindheit gerne erinnert. Zum Beispiel Bernhard Grzimeks „Ein Platz für Tiere“. Vielleicht hat der Eine oder die Andere auch noch Sätze wie „Diese kleinen possierlichen Tierchen“ oder die Begrüßung „Guten Abend, meine lieben Freunde“ und Herrn Grzimeks einzigartige Stimme im Ohr.

Derzeit werden 25 Folgen dieser wunderbaren Serie auf EinsFestival jeweils Samstags (heute um 17:20) wiederholt.

Damit diejenigen, die entweder keinen Digitalanschluss besitzen oder die Sendungen verpasst haben, nicht darauf verzichten müssen, stehen alle Folgen nach der Ausstrahlung als VideoPodcast zur Verfügung.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, TransFair!

15. Juli 2007 - 22:14 Uhr

leh_logo_150×200.jpgVor 15 Jahren startete die Initiative, fair gehandelte Waren mit einem Siegel auszustatten. Und dies mit einer durchaus positiven Bilanz. Ehemals nur „Eingeweihten“ bekannt, hat sich das Symbol selbst zu einer Marke entwickelt, an der auch die Massenverkäufer nicht mehr vorbeischauen können. Zum Geburtstag gibt es auch ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen. Wenn Sie schon einmal dort sind – eine kleinere Erforschung der Seiten ist durchaus lohnenswert :-).

EcoTopTen

29. Juni 2007 - 18:07 Uhr

Ob man nun etwas für die Umwelt tun will oder die Energiepreise ganz profan am Geldbeutel nagen, es lohnt sich auf jeden Fall bei den Gerätschaften, die uns umgeben, auch auf den Verbrauch zu achten. Bei EcoTopTen gibt es für viele Produktgruppen des täglichen Bedarfs Empfehlungen, die neben den Anschaffungskosten auch die Kosten durch Energieverbrauch und Verbrauchsmaterialien einrechnen.

Aber auch wenn nicht gerade eine Neuanschaffung ansteht, findet man dort eine Menge Tipps, wie auch mit kleinem Aufwand die Stromrechnung nach unten korrigiert werden kann.

Koinzidenz, Korrelation und Kausalität

27. Juni 2007 - 23:49 Uhr

Ja, das ist ein wenig Theorie, aber in Hinblick auf die „Klimafrage“ scheint es mir doch auch einmal relevant.

Einfaches Beispiel für eine Koinzidenz: Tony Blair tritt zurück, in Ägypten wird eine Mumie identifiziert, in China fällt ein Sack Reis um. Vollkommen zusammenhanglos, einfach nur am gleichen Tag passiert.

In Schweden gibt es eine Korrelation der Storchpopulation und der Zahl der Neugeborenen. Gibt es mehr Störche, gibt es auch mehr Kinder. Gibt es weniger, gibt es auch weniger Kinder. Na, wer will einen kausalen Zusammenhang auf die Schnelle wagen? Aber irgend etwas verbindet die beiden Entwicklungen, ich kann es einfach nur nicht sofort benennen.

Wenn mir etwas Schweres auf den Fuß fällt, nehmen wir an ein Sack Reis, tut das weh. Also ist da wohl ein kausaler Zusammenhang.

Bis hierhin dürfte es noch einigermaßen einfach sein.

Nähern wir uns nun dem Thema Klimawandel durch Treibhausgase. Wie sieht es da aus?

In den letzten Jahren waren weltweit höhere Temperaturen zu verzeichnen und es wurden mehr Treibhausgase freigesetzt. Koinzidenz? Häkchen dran, ja.

Jetzt gibt es in letzter Zeit immer wieder kritische Stimmen, die einen Zusammenhang für nicht beweisbar halten. Dafür werden Statistiken bemüht, die aussagen, dass eine Korrelation unter Betrachtung der Daten seit Aufzeichnungsbeginn nicht möglich sind, und somit kein kausaler Zusammenhang bewiesen werden kann. Dies ist zum einen korrekt und zum anderen fürchterlich in die Tasche gelogen. Vorneweg: Statistik lügt nie, nur die, die sie anwenden.

Die Behauptung, dass eine Korrelation im Zeitraum anno Domini achtzehnhundertschlachmichtot bis heute statistisch nicht nachweisbar ist, glaube ich sofort, ohne auch nur eine Auswertung zu sehen. Warum? Die Änderung findet in einem im Verhältnis zur Gesamtzeit so kurzen Zeitraum statt, dass die Statistik dadurch nicht zu erschüttern ist. Grund ist, dass immer eine so genannte Nullhypothese aufgestellt wird, die behauptet, dass alles Zufall ist. Erst wenn ich erhebliche Abweichungen vom Zufall habe, darf ich diese Hypothese verwerfen und behaupten: Ja, es besteht eine Korrelation, die nicht zufällig ist. Alles andere ist eine zufällige Koinzidenz. Dies wird umso schwieriger, je mehr Beobachtungsdaten ohne Einfluss den Daten mit Einfluss gegenüberstehen. Kleines Beispiel: ich würfele einhundert mal mit einem normalen Würfel, dann fünf mal mit einem gezinkten, der nur vier, fünf und sechs zulässt, dann mit einen, der nur noch fünf und sechs zulässt. Bis das jemand auffällt, habe ich wohl gewonnen und das Urteil lautet „Glück gehabt“. Auf diese Weise dürfen wir wohl in zehn Jahren im eigenen Saft schmorend auf die Antwort warten „ja, da ist was dran mit CO2 und dem Zeugs“.

Sorry, falsche Methode. Wenn ich behaupte, in den letzten zwanzig Jahren habe ich eine Einflussgröße CO2, die die Temperaturen verschiebt, dann muss ich auf Zeitreihenstatistik zurückgreifen. Das heißt, ich vergleiche die letzten 20 Jahre mit dem Faktor Treibhausgase mit den 20 Jahre Intervallen davor und nicht mit der Gesamtzeit. Die Frage ist dann eine andere: Ist die Entwicklung in den letzten 20 Jahren eine andere als in den anderen 20-Jahre-Zyklen?

Immerhin käme man damit einen kleinen Schritt weiter: Es könnte, statistisch belegt, eine Korrelation nachgewiesen werden.

Damit wären wir auf der Stufe „Störche und Kinder“. Weiter kommt Statistik nicht. Sie kommt immer nur bis zur Korrelation. Kausalitäten sind statistisch nicht nachweisbar.

Und dann kommen wir zur spannenden Frage: Reflektieren nun Treibhausgase die Wärme oder nicht? Das ist eine ganz andere Untersuchung. Sie hat absolut nichts mit jahrhundertealten Messreihen zu tun, sondern mit der kausalen Frage: Tut es oder tut es nicht? Und so was lässt sich wohl auch im Labor darstellen. Oder zurück zu dem Sack Reis: Wenn er auf den Fuß fällt, tut es weh. Da ist es egal, dass jemand nachweist, dass bei Thatcher, Churchill und so weiter kein Reissack umgefallen ist.

Ein bisschen Frieden

25. Juni 2007 - 14:42 Uhr

Nein, es geht nicht um die saarländische Sängerin, die vor ewigen Zeiten den Eurovision Song Contest gewann, aber wir bleiben bei Kunst und Saarbrücken. Nachdem durch den neuen ICE Frankfurt-Paris der Saarbrücker Bahnhof an Bedeutung gewonnen hat, möchte der Künstler Fred George den Bahnhofsvorplatz mit einer 15 Meter hohen Statue in Form eines Peace-Zeichens verschönern. Auch wenn die angebrachten (oder angedachten) Solarzellen wohl nur einen objektiv geringen Beitrag leisten, ist es eine recht schöne Symbolik.

In erster Linie soll die Statue ein Zeichen zum Umdenken setzen. Der Künstler mahnt alle Kriege für Öl und das umweltverletzende Verhalten der Menschheit an. Einen praktischen Nebeneffekt liefern die eingebauten Solarzellen. Den so gewonnenen Strom will George dem neuen ICE-Highspeed-Bahnhof schenken. „Das Peace-Symbol soll ein Aufruf an die ganze Welt sein, dass unsere Zeit abläuft und wir endlich alternative Energien nutzen müssen“, sagt Fred George.