Archiviert in der Kategorie "Menschen"

Arbeitgeberbewertung 2.0

24. Januar 2008 - 15:25 Uhr

Schon vor einiger Zeit bin ich auf den damals neuen Dienst Kununu gestoßen. Eine recht gute Idee, Firmen anonym durch Mitarbeiter bewerten zu lassen. Nach eigenem Kodex bemüht sich Kununu um ehrliche Bewertungen und nicht als Plattform für „Arbeitgeberbashing“.

kununuDas Wort „Kununu“ stammt nach eigenen Angaben aus dem Suhaeli und bedeutet „unbeschriebenes Blatt“. Als solche „unbeschriebenen Blätter“ sehen die Betreiber Firmen, für die es noch keine Bewertung gibt. Seit Juni 2007 ist die Liste der Firmen auf fast 2300 recht gut angewachsen, anscheinend wird dies gut angenommen. Zum einen kann dies für Arbeitnehmer recht interessant sein aber auch für Arbeitgeber, die dort ein objektives weil anonymes Bild ihres Unternehmens finden können.

Hnter den Kulissen

21. Januar 2008 - 18:15 Uhr

Es ist ja mal wieder Krisenstimmung am Aktienmarkt. Und immer wabert der Begriff „Hypothekenkrise“ mit. Ehrlich gesagt habe ich wenig Mitleid mit Banken, die Investitionen und Glücksspiel nicht unterscheiden können. Was dabei aber in den Hintergrund tritt, ist die Situation der Menschen, die direkt davon betroffen sind. Diejenigen, die ihre Häuser und Besitz verloren haben. Ein Bericht von Ralph Sina beleuchtet diesen Aspekt.

Am Beispiel Clevelands zeigt er, wie dramatisch die Situation für die Bürger ist, die reihenweise ihre Häuser zwangsversteigern lassen müssen.

„Das Geld war einfach zu gut, die Kredite mörderisch billig, und die Folgen ihres Handelns waren den Banken völlig egal“, sagt Jackson. Im skrupellosen Mafiastil hätten die Banken Millionen von Kunden und deren Heimatstädte ins Unglück gestürzt, wettert der Bürgermeister.

Reichlich daneben finde ich auch die Einstellung eines Immobilienmaklers, der darin sein Geschäft sieht.

„Natürlich mache ich hier Geld mit dem reihenweisen Bankrott der Leute. Es gibt im Leben eben Menschen, die nur das Unglück sehen. Und dann gibt es die, die das Unglück als Chance begreifen.“

Das ist schon reichlich verdreht. Eigentlich sollte es sich dabei wohl um eine Person handeln, die ihr eigenes Unglück in eine Chance wandelt und nicht das ein anderer vom Unglück profitiert.

Es wurden bereits 21 Banken verklagt, darunter auch die Deutsche Bank. Normalerweise finde ich die amerikanische Klagefreude etwas seltsam, aber dieses Mal „Good Luck“!

Adventskalender-Nachtrag und Hörtipp

18. Dezember 2007 - 19:24 Uhr

Von Zippo bekam ich den Tipp, dass es „Türchen 15“ auch in vertonter Form gibt.

„Der Weihnachtsabend eines Kellners“

Text: Erich Kästner
Musik: Zippo Zimmermann

Hier geht es direkt zum mp3-File

Wer mehr hören und sehen mag (und dies lohnt sich :-)) kann gerne bei Savoy Truffle stöbern. Guddie Mussig aus Saarbrigge!

Edit: Gerade von Zippo nachgereicht der Link Erich K.

Und mein herzallerallerliebstes Erich Kästner Zitat:

Was auch geschieht:
Nie dürft Ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken!

Edit Edit: Darf ich erwähnen, dass Erich Kästner mein Geburtstagszwilling (exklusive Geburtsjahr) ist :-) ?

Energiesparen für Bequeme und Einsteiger

9. Dezember 2007 - 22:33 Uhr

Na, am Samstag um 20:00 Uhr das Licht ausgemacht? Ist ja eigentlich auch egal. Was mich persönlich ein wenig geärgert hat, war, dass darauf verzichtet wurde, im gleichen Atemzug auch konkrete Maßnahmen zu erwähnen, wie jeder für sich Energie sparen kann. Dabei kann man es sich fast beliebig schwer oder teuer machen. Ich möchte mich aber hier auf das beschränken, was zum einen nur geringe Kosten verursacht, den Komfort nicht einschränkt und fast in jedem Haushalt praktikabel ist.

Licht: Energiesparlampen dürften den meisten wohl schon ein Begriff sein. Weniger bekannt ist wohl, dass sich hier die Welt in den letzten Jahren weitergedreht hat. Die neuste Generation hat nur noch wenig mit den sich träge erhellenden, kalt und fahl leuchtenden Lampen zu tun. Neue Lampen erreichen bereits kurz nach dem Einschalten 75% ihrer Leuchtkraft und haben auch ein wesentlich angenehmeres Farbspektrum. Sie sind daher auch durchaus im „gemütlichen“ Teil der Wohnung einsetzbar oder dort, wo nur für eine kurze Zeit Licht brennen soll. Mittlerweile findet man auch für fast jede Bauform der „klassichen Glühbirne“ ein Äquivalent als Sparlampe. Selbst Spotstrahler werden angeboten. Diese findet man allerdings noch selten im Sortiment des Discounters um die Ecke, aber gut sortierte Fachhändler führen diese.
Ein entscheidender Faktor ist häufig der Preis. Dieser skaliert von etwa 3 bis 16 Euro für augenscheinlich gleiche Leistung. Allerdings findet man im unterem Preissegment eben verstärkt die veralteten Modelle mit langer Einschaltphase und zum Teil unangenehmen Licht. Wer sich im mittleren Preissegment von etwa 7 Euro ein Markenprodukt gönnt, wird zunächst mit einer Lichtqualität belohnt, die der Glühbirne kaum noch nachsteht. Auch das obere Segment hat seine Berechtigung durch wirklich hervorragende Eigenschaften, aber hier wollen wir ja erst einmal auch den Geldbeutel schonen ;-).

Funktionsbedingt enthalten Energiesparlampen Quecksilber. Gerade im No-Name-Bereich stammen viele Lampen aus veralteten Produktionsstätten mit eher lasch gehandhabten Umweltrichtlinien. Es ist ja auch nicht unbedeutend, ob das erkaufte gute Gewissen in China die Landschaft vergiftet. Und auf jeden Fall gehört eine defekte Sparlampe nicht in den Hausmüll!

Unterhaltungselektronik: Einen steten Quell der Freude bieten die Gerätschaften, die sich rund um den Fernseher oder Computer gruppieren. Hier sparen die Hersteller häufig für den Endkunden am falschen Ende und bescheren Geräte, die vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche Energie verbrauchen, obwohl sie nur wenige Stunde wirklich genutzt werden. Einen echten Netzschalter sucht man oft vergeblich oder er ist unzugänglich auf der Geräterückseite zu finden. Stand-By kostet unnötigen Strom. Natürlich kann man alle Stecker und Steckernetzteile bei Unbenutzung ziehen und zuerst einmal um die Computerecke oder den Fernseher tanzen, bis alle Gerätschaft im Bedarfsfall wieder eingestöpselt und betriebsbereit ist. Oder wenigstens eine schaltbare Steckerleiste verwenden. Dann muss man aber immer noch daran denken, diese auch wirklich an- und auszuschalten. Wir wollen es aber bequem. Auch hier gibt es für wenige Euro mehr Alternativen. So genannte „Master/Slave“ Steckdosenleisten. Im Fachhandel sind diese für etwa 20 € erhältlich. Der Trick bei der Sache: Ein Hauptgerät – sei es der Fernseher oder der Computer – schaltet die gesamten Geräte, die ohne dieses Gerät überhaupt keinen Sinn erfüllen (DVD-Spieler, Drucker, Monitor, Satelliten- oder Kabelempfänger, Scanner etc., etc.), nur bei Benutzung an. Dies ist natürlich keine optimierte Lösung, manche Geräte stehen dann immer noch eine gewisse Zeit im Wartezustand ohne wirklich genutzt zu werden, aber nicht mehr permanent.

Natürlich kann jeder viel, viel mehr tun. Hier ging es mir aber darum, herauszustreichen, was ohne Mühe erreichbar ist. Der Ersatz von etwa 8 Glühlampen und die Verwendung von 2 „Master/Slave“ Steckdosenleisten schlägt mit rund 100 € zu Buche. Alleine aus ökonomischer Sicht rechnet sich dies bereits im ersten Jahr. Ohne Zugeständnisse. Ohne Komfortverlust.

Diskussionsabbruch im Supermarkt

27. Oktober 2007 - 19:41 Uhr

Vater zur (geschätzt) zehnjährigen Tochter:
„Komm mir jetzt bloß nicht mit Vernunft!“

Free Burma!

4. Oktober 2007 - 19:22 Uhr


Free Burma!


Zugegeben, ich bin mir nicht sicher, was ein kleiner Artikel in einem kleinen, für die Welt unbedeutenden Blog bewirken kann außer eine Stimme unter vielen zu sein, die das Unrecht, das derzeit in Burma geschieht, sieht und sich dem Protest anschließt.

Um es mit den Worten Mahatma Gandhis zu sagen, der immerhin einen ganzen Subkontinent befreit hat:

„Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel.“

Wenn noch jemand eine Peru-Reise gewinnen möchte …

12. September 2007 - 22:11 Uhr

leh_logo_150×200.jpg… dann wäre morgen (Donnerstag) ein guter Tag, bei dem Quiz von FairTrade mitzumachen. Diese Woche gibt es zwar andere, kleinere Preise zu gewinnen, aber nach den Spielregeln muss man mindestens zweimal an den Verlosungen der Wochen 1 bis 14 teilgenommen haben um überhaupt in der 15. Woche die Reise gewinnen zu können und morgen ist der letzte Tag der 13. Woche.

Die Gewinnchancen scheinen gar nicht so schlecht zu sein, denn immerhin habe ich auch bereits gewonnen (warte noch auf mein Päckchen :-)) und es gibt auch einige, die bereits zweimal in den Wochenverlosungen gewonnen haben.