Archiviert in der Kategorie "Internet"

Reaktionsgeschwindigkeit

12. September 2007 - 21:48 Uhr

Leafmonkey berichtet über die Geschwindigkeit, mit der sich die Nachricht über das Beben in Indonesien im Web 2.0 ausgebreitet hat.

Die erste Nachricht erhielt er bereits 19 Minuten nach dem Beben über twitter.com. Erst nach einer halben Stunde konnte er die ersten Nachrichten in den Medien finden. Eine genauere Suche ergab, dass bereits 4 Minuten nach dem Beben die ersten Meldungen in Foren auftauchten.

Eine der ersten Meldung in den deutschen Medien traf 50 Minuten nach dem Beben ein.

via Global Voices Online

Blog action day zum Thema „Umwelt“

24. August 2007 - 11:04 Uhr


Herr Fischer war so freundlich, den Aufruf zum „Blog action day“ ins Deutsche zu übersetzen. Da mache ich doch gerne mit. Das Thema „Umwelt“ liegt mir ohnehin nicht weit. An diesem Tag werde ich wohl besonders viel zum Lesen haben :-).

Am 15. Oktober werden sich Blogger überall im Internet zusammentun, um die Öffentlichkeit auf ein ausgewähltes Thema aufmerksam zu machen. Das Thema für den Blog Action Day 2007 ist die Umwelt. Jeder teilnehmende Blogger wird sich auf seine ganz persönliche Weise eines von ihm selbst ausgewählten Umweltthemas annehmen.

Wir möchten, dass Blogger aus allen Ländern und mit jedem nur denkbaren Hintergrund teilnehmen und ihre Themen beisteuern.
Das hast du zu tun:

Veröffentliche am 15. Oktober einen Beitrag
Verfasse einen Beitrag zu einem beliebigen Thema, das mit Umwelt zu tun hat. Zum Beispiel könnte ein Finanzbloger darüber schreiben, wie man sein eigenes Haus umweltfreundlicher machen und damit Geld sparen kann. In einem politischen Blog würde dagegen vielleicht etwas über Umweltfragen in der Lokalpolitik stehen.

Die Beiträge müssen keiner politischen Richtung oder Agenda folgen, sondern sollen sich mit dem Oberthema in einer Weise befassen, die dem Blog und seiner Leserschaft am ehesten entspricht. Unser Ziel ist nicht, eine bestimmte Ansicht zu verbreiten, sondern wir möchten die öffentliche Debatte über dieses Thema fördern. Also schreibe einfach was dich und deine Leser anspricht, es muss nur am 15. Oktober in deinem Blog erscheinen und etwas mit dem Thema Umwelt zu tun haben.

Was du sonst noch tun kannst
Du kannst dich am Blog Action Day beteiligen, indem du ein Banner auf deiner Website postest (http://blogactionday.org/promote) oder die Tageseinnahmen deines Blogs an eine Umweltorganisation spendest.

Dein Blog registrieren
Wir führen eine Liste aller teilnehmenden Blogs, deswegen wäre es sehr hilfreich, wenn du dein Blog auf http://blogactionday.org/commit registrieren würdest.

Derzeit ist das Eingabeformular nur auf Englisch verfügbar; abgefragt werden lediglich folgende Angaben:

– Blogtitel

– URL

– Anzahl der RSS-Feed-Abonnenten
(Diese Angabe wird nicht veröffentlicht, wir benutzen sie nur, um die ungefähre Reichweite des Blog Action Day zu berechnen. Gib einfach einen ungefähren Durchschnitt ein, oder 0, wenn du nicht weißt, wieviele Abonnenten du hast)

– e-Mail-Adresse
(Du wirst nur zwei e-Mails von uns bekommen: Eine zur Erinnerung zwei Tage vor dem Blog Action Day, und eine im Oktober 2008 vor dem nächsten Blog Action Day)

– Das letzte Feld überprüft, ob du ein Spambot bist. Gib einfach die dort stehende Zahl ein

Danke für die Teilnahme am Blog Action Day 2007. Wir hoffen, diese Seite in Zukunft in vielen verschiedenen Sprachen anbieten zu können.

via Fischblog

Wir schalten um zur Werbung

23. August 2007 - 22:43 Uhr

via Dobschat via via Inishmore

Nein, das ist sie nicht ;-)

20. August 2007 - 23:51 Uhr

Warum auch immer hat es eine(n) Besucher(in) über Google an diese Gestade gespült, um zu überprüfen „Blümchen ist eine Außerirdische“. Mit 99.999999999% Wahrscheinlichkeit nicht.

Wer kennt noch „Blümchen“?
Wer stellt sich diese Frage?

Ich kichere mich jetzt in den Schlaf und sage „Gute Nacht!“

Meine fünf Minuten Ruhm oder „Eigentlich ist nix passiert“

20. August 2007 - 11:11 Uhr

So, jetzt habe ich meine Freudentänze ausgetanzt, der Kaffee, den ich auf den Bildschirm geprustet habe ist wieder abgewischt. Es gab auch keine Kurzschlüsse in den ach so empfindlichen Geräten, also kein Grund zur Besorgnis. Was ist passiert? Fast nichts, nur, dass ich so zu sagen über Nacht bei Blogscout in die Top 100 gekommen bin. Und bei Technorati glatt mal 200.000 Plätze nach vorn gekommen bin. Olé, olé – Superblog.

ranking.jpg

Wirklich? Nö, eher nicht.

Eigentlich ist kaum etwas passiert. Eigentlich habe ich mitten im Sommerloch das Gleiche getan, was ich sonst auch tue: Ein kleines Bällchen hochgeworfen. Nur haben diesmal ein paar Leute mehr mit diesem Bällchen gespielt. Das ist alles. Mit den nächsten Bällchen mag vielleicht keiner spielen, dann geht es halt wieder in den kuscheligen „Long Tail“. Sollte mich das kümmern? Nö :-).

Nicht ohne meinen Anwalt

18. August 2007 - 13:38 Uhr

Darf ich denn noch bloggen – und wenn ja, was?

Frau Creezys Hinweis auf den niedlichen kleinen Paragrafenwald, der mehr oder minder auch auf Blogs angewendet wird, und einige jüngere Ereignisse beispielsweise hier, da und dort hinterlassen kein gutes Bauchgefühl.

Es ist wohl fast jedem klar, dass man sich nicht in einen rechtsfreien Raum begibt, wenn man im Internet unterwegs ist. Allerdings kommen eine ganze Menge Gesetze und Regeln zur Geltung, mit denen man sich im „realen“ Leben gar nicht auseinander setzen muss. Dabei gilt dann der Grundsatz, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Das Dumme dabei ist, dass die Gesetze, die sich im speziellen mit dem Medium Internet beschäftigen, zum Teil aus dem späten letzten Jahrhundert bis in die frühen Jahre dieses Jahrhunderts stammen und sich vornehmlich auf kommerzielle Angebote von Firmen beziehen, teilweise durchaus nachvollziehbar um bis dahin fröhliche Urständ zu beseitigen, die „damals“ herrschten.

Allerdings hat sich die Welt in der Zwischenzeit doch ein paar mal um die eigene Achse gedreht und mittlerweile sind neben mehr oder minder gut kapitalisierten Firmen auch viele Privatpersonen „im Netz“. Dies ist aber noch nicht so recht in den Gesetzen angekommen, vor allem was Strafmaße anbelangt. Da kommen dann schon mal schnell fünfstellige „Kleckerbeträge“ zusammen.

Vergleicht man dies mit dem Bußgeldkatalog für den Straßenverkehr, an dem ja auch fast jeder in irgendeiner Form teilnimmt, stellt sich schon ein Gefühl der Unverhältnismäßigkeit ein. Dort gibt es ja auch Strafen, die bei hoher Gefährdung ausgesprochen schmerzhaft sein können, aber eben nicht diesen ruinösen Charakter tragen. Und, dies ist entscheidend, es gibt hier eine Rechtssicherheit. Es ist vollkommen egal, ob ich in München, Hamburg, Saarbrücken oder Bielefeld-Süd zu schnell fahre, es hat die gleichen Konsequenzen.

Urteile bei „Netzdelikten“ sind zum großen Teil Auslegungssache der Gerichte. Da kann es schon ein Unterschied sein, ob dies in Hamburg oder München verhandelt wird.

Es täte meiner persönlichen bescheidenen Meinung nach Not, dass dieser Paragrafenwald von Gesetzgeberseite einmal gründlich durchforstet wird, um dies auf wenige, klare Regeln und Konsequenzen zu kondensieren, die als Privatanwender zu beachten sind.

In der Kürze liegt die Würze

7. August 2007 - 23:40 Uhr

Vor einiger Zeit hat Markus einen genialen Werbespot vorgestellt, der mit zwei Minuten schon an Kurzfilmlänge herankam. Es ist umso erstaunlicher, wie man mit nur fünf Sekunden und sehr wenig Text auskommen kann. Auch hier die Frage: Wofür wird geworben? Bedenken Sie: Sie haben nicht viel Zeit zum raten ;-).

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