Archiviert in der Kategorie "Internet"

Nettes Spielzeug

27. Januar 2008 - 15:16 Uhr

Bei Inishmore entdeckt:

BombayTV: Bollywoodfilme mit neuen Untertiteln versehen. Macht Spaß :-).


 

Arbeitgeberbewertung 2.0

24. Januar 2008 - 15:25 Uhr

Schon vor einiger Zeit bin ich auf den damals neuen Dienst Kununu gestoßen. Eine recht gute Idee, Firmen anonym durch Mitarbeiter bewerten zu lassen. Nach eigenem Kodex bemüht sich Kununu um ehrliche Bewertungen und nicht als Plattform für „Arbeitgeberbashing“.

kununuDas Wort „Kununu“ stammt nach eigenen Angaben aus dem Suhaeli und bedeutet „unbeschriebenes Blatt“. Als solche „unbeschriebenen Blätter“ sehen die Betreiber Firmen, für die es noch keine Bewertung gibt. Seit Juni 2007 ist die Liste der Firmen auf fast 2300 recht gut angewachsen, anscheinend wird dies gut angenommen. Zum einen kann dies für Arbeitnehmer recht interessant sein aber auch für Arbeitgeber, die dort ein objektives weil anonymes Bild ihres Unternehmens finden können.

„Darf“ man Alpha?

8. Januar 2008 - 16:41 Uhr

Seit gestern ist Wikia Search online. Oder sollte man sagen „fast“ online? Oder online, aber noch nicht fertig? Denn was zu sehen und zu testen ist, ist lediglich die Alpha-Version. Jimmy Wales folgend, handelt es sich eher um den Beginn der Entwicklung einer Open Source Suchmaschine, bei der die Nutzer durch Bewertung des gezeigten Ergebnisse die kommende Wichtung beeinflussen können. So dürfte es auch kaum wundern, dass diese Version zur Zeit eben nicht mit Google und ähnlichen zu vergleichen ist. Heise berichtet gewohnt objektiv.

Gerade die Qualität der Suchergebnisse stehen aber in der Kritik. Hauptgegenstand der darauf folgenden Diskussion ist, welche Erwartungen man bei einem solchen Projektstatus haben kann und ob der Zeitpunkt falsch und zu früh gewählt ist, da diese Erwartungen eben nicht von einer Alphaversion erfüllt werden können. Ähnliches geschah ja auch, als Apple Safari für Windows vorveröffentlichte (Wenn auch „schon“ Beta). Es scheint hinlänglich schwierig, zu bestimmen, wann und wem man ein Produkt in Arbeit zeigen kann. Es läuft wohl auf die Formel „je früher desto mutig“ hinaus ;-).

Am Ende steht und fällt das Projekt wohl damit, wie viele Open Source Entwickler sich dahinter stellen und ob genügend Gelder für die Infrastruktur aufgebracht werden können, da diese wohl kaum kostenlos zur Verfügung steht. Die Zeit wird es zeigen.

Lustig fand ich den Bericht in der Financial Times Deutschland. Als Beweis für das ungenügende Suchergebnis führt der Autor die Suche nach „Merkel“ an, bei der doch tatsächlich eine private Arbeitsvermittlung an zweiter Position ist. Ich finde eine solche Basisdemokratisierung geradezu begeisternd. Warum soll denn jeder, der „Merkel“ sucht auch „Angela“ meinen?

Blaue Stunde oder Blogbegegnung in der realen Welt

5. Januar 2008 - 2:45 Uhr

Ich bin gestern Abend gerne der Aufforderung von Markus zur Blauen Stunde gefolgt. Ob der Dunkelheit war es während der Vorführung der Kurzfilme kaum möglich, in der Menge jemanden auszumachen, den man nur von Fotos kennt, aber kaum war der Innenhof der Stadtgalerie angemessen beleuchtet, hat es nur wenige Minuten gedauert. Natürlich mit einem typischen saarländischen Begleitphänomen: Meine gute Freundin Simone, die mich begleitet hat, traf zur gleichen Zeit einen Bekannten, der sich natürlich auch als ein Freund von Markus herausstellte. So etwas überrascht bestenfalls Nicht-Saarländer.

Da der kleine Freilichtschauplatz dann doch der Jahreszeit folgend ein wenig fußkalt wurde, war der Entschluss schnell gefasst, in eine Lokalität im nahen Nauwieser Viertel zu wechseln. Die Wahl fiel auf Volkers Begehr auf das „Gasthaus Bingert“, dessen biederer Name über die Jahre reine Täuschung war. Immer noch charmant, aber nicht mehr ganz so wild-urig wie in Studententagen ;-). Ein sehr lustiger Abend. Sporadisch wurde auch das Thema Bloggen und Internet angesprochen. Das „sporadisch“ ist natürlich glatt gelogen, aber ich stelle mir gerade vor, wie Simone und Volker lachend vom Stuhl rutschen, wenn sie diesen Satz lesen.

Wenn man schon einmal zwei Cineasten aus Saarbrücken an einem Tisch hat, hoffte ich auch eine Frage klären zu können, die ich trotz Recherche und nur dunkler Erinnerung selbst nicht lösen konnte. Von wem stammten die beiden Kurzfilme „Keine Gnade“ 1 und 2 ? Außerhalb des Saarlandes würde es vielleicht jemanden verwundern, aber es ist natürlich ein gemeinsamer Freund von Volker und Markus, von dem auch vorher kaum fünf bis acht mal die Rede war.

Erkenntnis des Tages:

  • Im Saarland ist die Verbindung zwischen zwei Punkten kürzer als eine Gerade, was dieses Fleckchen außerhalb der Mathematik stellt und somit unberechenbar macht.
  • Eine Unterhaltung unter Saarländern liefert bessere Suchergebnisse als Google
  • Das Internet insbesondere Web 2.0 sind der redliche aber vergebliche Versuch, das Saarland elektronisch nachzubilden.

Von Google angelandet

1. Januar 2008 - 21:20 Uhr

Die absoluten „Klassiker“ um von Google auf diese Seiten geschickt zu werden, haben Glück und finden hier etwas zum Thema „Spießbraten“ oder „Mir sinn Saarbrigger„. Themen von immenser kultureller Bedeutung.

Warum aber gerade zur Jahreswende „Rettet den Schlüpfer“ und „Lustige Handfeuerwaffen“ verstärkt gesucht werden, ist mir ein Rätsel.

Vor allem – was kann an einer Handfeuerwaffe lustig sein?

Gut platzierte Werbung

2. November 2007 - 20:16 Uhr

Tja, es kommt schon mal vor, dass die Werbung zum Inhalt passt ;-).

kokser.jpg

EDIT: Warum müssen Tennisspieler immer ewig diskutieren, ob es nun „Linie“ war oder nicht? Sorry, der Kalauer musste sein ;-)

Erwischt!

13. September 2007 - 0:09 Uhr

Es gibt Namen, die beim lesen allergische Reaktionen auslösen. Eine Allergie wurde ausgelöst, seit ich „Internet“ ohne abzusetzen schreiben konnte (Na gut, etwas übertrieben, klingt aber lustig ;-)). Jetzt hat es ihn erwischt. Es gibt wohl noch so etwas wie Gerechtigkeit ;-).

via Dobschat