Archiviert in der Kategorie "Reingeworfen"

Nostalgieschub

3. November 2008 - 1:54 Uhr

Ach ja, das waren noch Zeiten …

Galaxian in der „Spielhölle“ gespielt, dann auf dem guten alten Amiga (eigentlich der guten alten Amiga weil halt Amiga=Freundin) mit Deluxe Galaga viele Stunden verbracht. Böse Aliens darf auch der Pazifist im Herzen gnadenlos abballern ;-). Eigentlich ging es bei der weiteren Entwicklung des Genres nur noch darum, die Grafik realistischer zu gestalten und die Kluft zwischen dem „Guten“ (Mensch) und dem „Bösen“ (Alien) auf „Gut“ (Mensch) und „Böse“ (anderer Mensch) zu verringern.

Es muss mir irgendwie entgangen sein, dass das gute alte Spiel immer noch existiert und nur den Namen geändert hat. Nennt sich nun „Warblade“ macht aber immer noch Spaß. Tatsächlich, mit drei Tasten kommt man durch anstürmende Aliens – einiges Geschick und Glück voraus gesetzt.

Wer es „einfach“ mag ist bei folgendem Link einer gewissen Suchtgefahr ausgesetzt …

Warblade

Ich freue mich auf die nächste Woche

2. November 2008 - 22:55 Uhr

USA wählt endlich und in Hessen wird auch abgestimmt. Zwei Themen weniger, die mit unendlichen Spekulationen Zeitungen und ihre Webableger befüllen. Egal wie, das Faktische wird dem Kaffeesatz-Lesen weichen müssen. Ein paar Tage Nachbetrachtung, „ich habs ja gewusst“ und dann endlich Ende Gelände.

Man kommt sich ja so langsam bei der Nachrichtenlektüre wie auf einem altmodischen Jahrmarkt vor, bei dem Kristallkugelgucken, Kartenlesen und Taschenspielereien die einzig intakten Geschäftsfelder sind.

Behind the Bush

26. Oktober 2008 - 1:21 Uhr

Lesenswert

Etwas zu zurückhaltend

20. Oktober 2008 - 15:13 Uhr

Es ist ja schon gemein, wenn Studien zu Ergebnissen kommen, die so gar nicht ins Konzept passen. Aber die Ergebnisse dann einfach unter den Tisch fallen zu lassen oder zu verstecken ist schon ein wenig bemerkenswert.

Wir machen uns die Welt Widdewidde wie sie uns gefällt.

Das macht doch irgendwie neugierig, von was die Damen und Herren noch so alles wissen, was sie gerne für sich behalten würden.

Wo war noch mal das Copyright?

19. Oktober 2008 - 17:30 Uhr

Ob in Cachaça, Ångström oder einfach © – es gibt Sonderzeichen, die man vergeblich auf der Tastatur sucht und doch ab und zu benötigt. Entweder man hat ein Elefantengedächtnis für Zeichencodes und Tastaturkürzel oder kopiert diese mühsam aus der Zeichentabelle.

Oder man benutzt Copy Paste Character. Einfach Zeichen anklicken und schon ist es in der Zwischenablage. Praktischerweise kann man sogar zwischen Textausgabe und HTML-Entitäten wählen.

Abteilung: Kleine Ideen, die das Leben manchmal leichter machen.

[via neunetz.com]

Ach du liebe Zeit!

17. Oktober 2008 - 20:27 Uhr

Armer Michael. Nach der Wade jetzt die Vorderfüße. Ich glaub, das wird nix mit Galopper des Jahres …

Freitagstexter: And the Winner is …

15. Oktober 2008 - 1:47 Uhr

Ich werfe den Preis nun von mir. Aber nicht zu Poten, sondern in das nächste Blog. Die Wahl war nicht leicht. Mögen mir die unangesprochenen Nominierten verzeihen.


[Verhaltener Applaus, ein älterer Herr in der ersten Reihe schaut auf die Uhr. Showeinlage der Stepptanzgruppe Fechingen-Süd]

Doch zuerst zu den Nebenpreisen:
Der Literaturnobelpreis geht an Herrn Markus:

Nach dem Anruf aus Stockholm machten sich die Tauben auf der Veranda von Jean-Marie Gustave Le Clézio breit.

[hymnische Musik, Applaus]

[Vorstellung der Ehrengäste; Oskar Lafontaine und Peter Müller können nur von den Saalordnern getrennt werden. Beide sind nur leicht verletzt.]

Der Golden Globe für die beste Nebenrolle geht an Tippi Hedren Herrn sofastar:

Nach 45 Jahren gehört Bodega Bay noch immer den Vögeln.

[Fanfare, Applaus]

[Moderator: Die fliegen auch erst dann weg, wenn die US of A Guantanamo Bay zurückgeben. Gequälte Lacher aus dem Publikum; Oskar Lafontaine springt auf und schmettert inbrünstig „Commandante Che Guevara“. Seine Frau Christa ist sichtlich peinlich berührt.]

Die paralympische Medaille für Hörgeschädigte mit Untertiteln geht an die Weltregierung:

Im Lande der Tauben sind die Einohrigen Koenige.

[Nationalhymne, Preisträger verdrückt eine Träne]

[Oskar Lafontaine hat sich mit Edding „Peter ist doof“ auf die Stirn geschrieben. Peter Müller kontert mit dem Lippenstift seiner Frau „Selber doof!“]

Der Ehrenpreis der Stifter fällt aus wegen zu erwartender Schmähung. ;-P

[leichte Irritation im Publikum, Gemurmel. Das Schalmeienorchester Dillingen füllt die Lücke bravurös, die Stimmung steigt.]

[Peter Müller lässt sich die Bisswunde am Arm desinfizieren, stellt sich dabei aber extrem zimperlich an. Seine Frau Astrid verlässt mit Oskar Lafontaines Frau den Saal um sich schick einen anzutrinken.]

Aber nun zum Hauptpreis, dem Freitagstexter:

[Dreiminütiger Einspieler … dumdidumdidum …]

stilhäschen für das doppelbödige

Nach dem Blind Date sind die Tauben dran.

Dort geht es dann am Freitag weiter.

[Schlussmusik und Abspann. Weit in der Ferne erschallt ein hysterischer Schrei, als Marcel Reich-Ranicki realisiert, dass er zur Vorbereitung seiner Sendung in die tiefsten Abgründe der Fernsehunterhaltung abtauchen muss. Oskar und Peter schauen wie zwei begossene Zwergpudel ihrer Gardinenpredigt entgegen.]