Archiviert in der Kategorie "Reingeworfen"

Vorsicht, Flugholz!

9. Juli 2007 - 18:04 Uhr

Bin gestern von einem Stöckchen heimtückisch am Hinterkopf getroffenen worden. Die Flugbahn war aus Richtung Hyde and Seek auszumachen. Nun gut, da hilft kein Jammern:

Zuerst die Regeln:

Jeder beschreibt acht Dinge von sich. Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in sein Blog rein, mitsamt den Regeln. Nun überlegt man sich, an welche acht Personen/Blogs man das Stöckchen weiterreicht. Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Kommentar in das Blog.

  1. Ich mag keine Flugzeuge. Bei einer Reise von A nach B bevorzuge ich immer den terrestrischen Transport via Auto oder Bahn. Und wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann bitte keinen Fensterplatz, das wahrt zumindest zeitweise die Illusion „ich sitze im Bus“.
     
  2. Umgekehrt fühle ich mich in Wasser extrem wohl. Auch ein paar hundert Meter vom Strand denke ich ausgesprochen selten an irgendwelche Strömungen oder ähnliche Missgeschicke, die so passieren könnten.
     
  3. Bis zur neunten Klasse war ich grundsätzlich der Kleinste, was mich aber seltsamerweise nie beunruhigt hat.
     
  4. Bis zur sechsten Klasse galt ich als einer der Klassenbesten (jedenfalls in den meisten Fächern), was mich aber seltsamerweise beunruhigt hat. „Beruhigenderweise“ legte sich ersteres rapide ;-).
     
  5. Schon als Kind galt ich als sehr ruhig. Dies habe ich in den Jahren perfektioniert und weiss, dass ich damit hektischere Zeitgenossen bis an den Abgrund des Wahnsinns bringen kann >-).
     
  6. Im zarten Alter von drei Jahren schlug ich meinem Bruder im Sandkasten mit einer Metallschaufel eine Platzwunde auf die Stirn. Never take my Sandförmchen away.
     
  7. Ich habe ein gewisses Gefühl für Bewegung und Rhythmus. Beides zusammen geht aber nicht. Ich trage immer einen Nichttänzerausweis mit mir.
     
  8. Als Kind hatte ich eine veritable Spinnenphobie. Eine Spinne an der Wand erforderte grundsätzlich das elterliche SEK. Heute finde ich diese Tierchen ausgesprochen interessant und würde bestenfalls die giftigen Exemplare mit etwas Vorsicht betrachten. Ansonsten geht Evakuieren immer vor Zertreten, wenn sich ein Achtbeiner an Orten aufhält, an denen er nichts zu suchen hat.
     

Als kleiner Regelverstoß lass ich das Stöckchen einfach vor mir liegen. Es gibt schon zu viele Beulchen in der Umgebung ;-).

Uuups!

8. Juli 2007 - 22:31 Uhr

co2 als klimakiller (Position 11-20 bei Google)
co2 kein klimakiller (Position 1-10 bei Google)

…ich glaube, da muss ich mal ein wenig optimieren ;-)

Finger weg, Wolfgang!

8. Juli 2007 - 15:50 Uhr

So langsam kann es einem Angst und Bange werden, was Herr Schäuble in seinem paranoiden Wahn so alles absondert. Jetzt möchte er mal fröhlich an der Verfassung herumschrauben. Wer macht es diesem Herrn endlich begreiflich, dass er nicht über den Dingen steht und nach Pippi-Langstrumpf-Manier „Wir machen uns die Welt Widdewidde wie sie uns gefällt“ das Grundgesetz verbiegen kann?

Erste Aufgabe seines Amtes ist, die Verfassung zu schützen und den Bürgern ein Leben nach dieser freiheitlich demokratischen Grundordnung zu ermöglichen. Punkt. Wenn es zu einem solchen Szenario, das Herr Schäuble an den Haaren herbeizieht, kommt, dann besteht da keine Unklarheit, wie er meint, sondern perfekte Klarheit: Nicht durch die Verfassung gedeckt – Finger weg.

Es muss auch einmal klar und deutlich gesehen werden, dass das Grundgesetz ein wesentlicher Faktor ist, dass die Bundesrepublik überhaupt da steht wo sie ist. Gerade die unantastbare Menschenwürde ist ein veritabler Exportschlager, die auch in andere Verfassungen aufgenommen wurde. Und diese Grundsätze müssen auch strikt nach außen eingehalten werden, sonst wird der Staat unglaubwürdig.

Schäuble wird nach dpa zitiert:

Schäuble sagte dagegen, es müsse geklärt werden, „ob unser Rechtsstaat ausreicht, um den neuen Bedrohungen zu begegnen”. Er fügte hinzu: „Die Bekämpfung des internationalen Terrorismus ist mit den klassischen Mitteln der Polizei jedenfalls nicht zu meistern.”

Dies ist eine voreilige Bankrotterklärung, die so nicht stehen bleiben darf. Eine solche Äußerung ist zumal höchst kontraproduktiv. Sie stärkt ein diffuses Feindbild und rückt die Bundesrepublik eben erst recht in den Fokus der Terroristen. Aus dieser Situation führt nur eine nachhaltige Verständigungspolitik heraus. Nur so kann der Hass, der den fruchtbaren Boden der Gewalt darstellt, beseitigt und dadurch die Gefahr von Anschlägen verringert werden.

Und irgendwo ganz froh drum :-)

7. Juli 2007 - 23:31 Uhr

Online Dating

Fahrt doch schon mal ohne mich

7. Juli 2007 - 12:18 Uhr

Heute startet sie wieder, die Tour de France. Eigentlich mag ich diesen Sport. Nach dem Zirkus im letzten Jahr habe ich nur noch halbherzig hingeschaut und dieses Jahr bin ich dann mal weg. Wenn im nächsten Jahr immer noch derjenige als Sieger gilt, der am 29. Juli 2007 in Paris auf dem Treppchen steht, schau ich vielleicht noch mal zu. Zuerst warte ich aber mal ab, ob der „Ehrenkodex“ ernst genommen wird, oder ob es sich da nur um ein abgepresstes Lippenbekenntnis handelt. Bon Chance.

Soooooderle !

5. Juli 2007 - 23:31 Uhr

Jetzt sind die kleinen Umbauarbeiten fürs erste einmal abgeschlossen (bis ich herausfinde, wie man die kurzfristig von der Liste gestrichenen Plugins so einbauen kann, wie sie mir auch gefallen *hihi*).

Einiges wird man wohl auch bei Markus wiederfinden, da wir wohl einen Wunschzettel gemeinsam haben ;-).

Neben den hier und da bereits erwähnten Erweiterungen kamen noch ein Kategorienwölkchen hinzu. Dazu noch ein wenig Handarbeit in den Originaldateien (es macht nur dann richtig Spaß, wenn man im Quelltext wütet :-).

Im Hintergrund verrichten nun auch einige nette kleine Helfer den Dienst, die zum Teil schon da und dort besprochen wurden. Die anderen werden sich noch bewähren müssen. Folgt bei Gelegenheit.

Politikerblechrederei

4. Juli 2007 - 19:45 Uhr

Unter dem vollmundigen Titel „Regierung entschuldigt sich bei G-8-Demonstranten“ hätte ich ganz spontan mehr erwartet. Denn die Entschuldigung lautet:

Christian Schmidt nahm den Einsatz stellvertretend auf seine Kappe. Er entschuldige sich für die Belästigung durch den zu tiefen Flug, sagte der Verteidigungsstaatssekretär heute im Bundestag. Der mit Wetterverhältnissen gerechtfertigte Tiefflug sei gegen die Vorschriften erfolgt und habe „unbestreitbar eine nicht unerhebliche Lärmbelästigung“ dargestellt.

Wie bitte? Eine Entschuldigung, für eine Lärmbelästigung? Ging es nicht vielleicht darum, ob die mittlerweile groteske Züge annehmende Überwachungsmentalität hier über das Ziel hinausgeschossen ist und nicht mehr auf dem Boden der Verfassung steht?