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Psst … hallo, liebe SAT 1 Verantwortlichen …

17. Juli 2007 - 22:56 Uhr

Falls sich ein Verantwortlicher von SAT 1 hierher verirrt, ich hätte da mal einen Tipp. Ich schreib auch ein bisschen leiser, damit uns keiner hört…

Also ich finde die Idee ja gut, die Nachrichtensendungen ganz zu kippen, wenn sie ohnehin nur für Hirntote produziert sind. Ja, dann geht halt der Ruf als „Vollprogramm“ flöten – na und? Mal Hand aufs Herz: Ohne voll mit Drogen zu sein kann man sich das ja sowieso nicht lange antun. Wenn Sie schon den konsequenten Weg von Qualität über Quote bis zur Rendite gehen wollen – ich hätte da einen Plan:

Nehmen Sie doch gleich das ganze Programm raus. Ja, 24/7 Werbedauerberieselung. Und immer eine Laufschrift:

„+++ Wählen Sie Ihren Lieblingsspot! Rufen Sie JETZT an. Sie können immer eine frei Leitung treffen! Los jetzt! Tolle Preise! +++ Wie heißt der weiße Riese mit Nachnamen? Jetzt! +++ Nur noch 10 Minuten oder Stunden oder so … +++“

Das Beste aus zwei Welten: Werbeeinnahmen und Call-In-TV. Und das Ganze ohne lästige Produktionskosten. Na? Ist das was? Kommen wir ins Geschäft? Hey, 2 Cent pro Anruf und 2% der Werbeeinnahmen als Provision und ich bin ihr Mann als Programmchef …

Ich finde Kultursender wie SAT 1 klasse!

Kurze Werbeunterbrechung … bleiben Sie dran!

15. Juli 2007 - 19:18 Uhr

Speech Bubbles Contest

Pimp my Spießbraten

15. Juli 2007 - 11:25 Uhr

Eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen an Sommerabenden ist für Saarländer das Grillen. Neben der Tradition des Schwenkens kann man auch gerne mal einen Spießbraten zubereiten. Auch wenn es einige Spaßvögel gibt, die die Wurzeln dieser Nahrungsmittelzubereitungsmethoden in den Hunsrück verlegen, ist beides hier heimisch.

Nun hat der Spießbraten in seiner handelsüblichen Form einen gewissen Mangel an Originalität, was die Füllung betrifft. Meist besteht diese aus Zwiebeln, Gewürzen, Zwiebeln, in seltenen Fällen Schinkenwürfel, Zwiebeln, und vielleicht noch Zwiebeln.

Gestern habe ich eine Variante aus meiner Experimentalküche ausprobiert, die bei der geladenen Jury durchaus auf Wohlwollen gestoßen ist. Ich verwende der Einfachheit halber nur relative Mengenangaben, da die Größe des Bratens von drei bis zehn Personen recht frei skalierbar ist.

Man besorge sich beim Fleischwarenfachverkäufer des Vertrauens ein Stück Schweinekamm und lässt sich dieses für die Verwendung als Rollbraten zuschneiden, falls man dieser Technik selbst nicht mächtig ist. Ebenfalls dort erhältlich sollte auch Rollbratenschnur sein.

Für die Füllung kann man etwa ein Viertel des Fleischgewichts rechnen.

Zutaten für die Füllung:

Zu gleichen Teilen

  • getrocknete Tomaten (in ihrer Rohform, nicht die in Öl eingelegte Variante)
  • Büffelmozzarella (die Gummikugeln aus Kuhmilch sind hier ungeeignet, da es auf den Geschmack ankommt)
  • Parmesan (am Stück, nicht das seltsame Seifenpulver, dass Mama Miracoli verwendet)
  • Zwiebeln

Gewürze:

  • Frisches Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer

Die Tomaten, Mozzarella und Zwiebeln jeweils in feine Würfel schneiden, den Parmesan grob reiben. Das Basilikum nicht zu fein schneiden. Alles zusammen in einer Schüssel gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Fleisch ausbreiten und die Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Damit der Käse beim Grillen nicht herausläuft, bitte zu den Seiten mindestens drei Zentimeter und am oberen Rand etwa fünf Zentimeter freilassen. Dann den Braten aufrollen und mit der Rollbratenschnur fest umwickeln, dabei auch die Enden gut verschließen. Danach noch von außen mit Pfeffer und Salz würzen.

Auf einem Holzkohlegrill variiert die Garzeit je nach Größe zwischen 1,5 bis 2,5 Stunden. Also genügend Zeit einplanen, bevor die hungrige Meute unlustig wird ;-).

Such mal, find mich … 3

14. Juli 2007 - 12:34 Uhr

liebenswerte eigenschaften eines menschen“ (Position 1-10 bei Google)

Ich fühle mich geschmeichelt, hierzu gefunden und befragt zu werden. Wobei – sowas findet man im Dialog mit Menschen schneller als im Internet. Kleiner Tipp ;-).

Gerade mal 20 Jahre her …

13. Juli 2007 - 11:13 Uhr

Schnurlose Telefone mit Tastatatur [sic!] für schlappe 1700 DM, 9 Kilo-Schlepptops mit 40 Millionen Zeichen Speicher. Oh-ha!

Internet Nostalgie

12. Juli 2007 - 21:54 Uhr

Ach, waren das noch Zeiten…

Angeregt durch den Artikel von Markus habe ich mich kurz in die Zeitmaschine gesetzt und mich an die Ursprünge dieser Domain erinnert.

Am Anfang war eine große Idee:

dunkel.jpg

Leider wurde daraus nichts. Was hätte sein sollen – anno Domini 1999 – war, dass, als sich prophetisch die Sonne in Deutschland verdunkelte, ein Portal für Nachtschwärmer öffnen sollte, dass Lokalitäten, Kinoprogramm etc. in Saarbrücken kondensiert darstellt. Die Begeisterung bei den potentiellen Kunden hielt sich in extrem engen Grenzen: „Internet? Brauche ma net! Die Leit kumme aach so.“ Tja, damals gab es noch die D-Mark und alsbald auch für mich eine Festanstellung. Projekt eintüten, Domain behalten und mit einer Scheinfehlermeldung belegen:

falsch.jpg

Hat mir einige Links in verschiedenen Foren eingebracht, von denen einige auch heute noch vorbeischauen.

Nach einer kurzen Phase in Orange

orange.jpg

ist es halt das geworden was es ist …

Such mal, find mich … 2

10. Juli 2007 - 23:28 Uhr

IMHO Frauen

Zu diesem Thema habe ich hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine persönlichen Statements abgegeben. Wer sucht sowas? Kein Budget für eigene Meinung?