Ach wie schön!

19. April 2010 - 12:58 Uhr

Seit Tagen freue ich mir einen Ast über einen blauen, streifenfreien Himmel. Kein Lärm von anfliegenden oder startenden Flugzeugen vom nahen Flughafen Ensheim. Um das Ganze noch zu krönen, war hier die Bahnstrecke wegen Arbeiten gestern außer Betrieb. Nur ein paar Jungs von der Bahn werkelten an den Gleisen. Was für eine Ruhe. Ich konnte die kleine diebische Freude darüber, dass unser Merkelchen irgendwo in der Weltgeschichte herum irrt, in vollen Zügen genießen. Wie viele Tonnen Kerosin da wohl unverbrannt geblieben sind?

Ja, ich weiß, es gibt Leute, die durch den Vulkanausbruch Ungemach erfahren. Aber manchmal kann ich auch ganz furchtbar egoistisch sein ;-).

5 Kommentare zu “Ach wie schön!”

  1. Markus meint:

    Geht mir ähnlich in diesen Tagen. „Entschleunigung“, kann man den Gestrandeten zurufen.


  2. Inishmore meint:

    Du bist nicht alleine ;)

    http://www.lr-online.de/politik/Top-Themen-Einfach-himmlisch-Idylle-in-der-Einflugschneise;art742,2886207


  3. Quintus meint:

    Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass es nur wenige Verbissene gibt, die nur die Verlustseite betrachten. Irgendwie sind alle anderen ziemlich tiefenentspannt.


  4. Elke meint:

    Auch ich habe von der Vulkanasche eher profitiert. Hatte ich doch durch den Ausfall meines Rückfluges nach Berlin einen zusätzlichen Tag im wunderschönen, von der Sonne verwöhnten Saarland! So konnte ich den Dienstagabend unverhofft mit einer Freundin, die vorher keine Zeit hatte, am Sankt Johanner Markt sitzen und den Mittwoch im Schwimmbad und auf der elterlichen Terrasse verbringen. Einfach großartig!


  5. Quintus meint:

    Ein „geschenkter“ Tag in Saarbrücken, den man auch gut zu nutzen weiß, ist natürlich ganz großartig :-).