Darauf hätte ich ja auch mal früher kommen können

Was bei Webseiten-Statistiken immer stört, ist der Traffic, den man selbst produziert. Je nach Besucherzahl und eigener Aktivität wird das Ergebnis verfälscht. Hier war es gar nicht so trivial. Über meinen Internet-Provider habe ich eine ständig wechselnde IP, was eine eindeutige Filterregel schwierig macht.

Also muss ein Filter her, der die „exotischsten“ Merkmale miteinander verknüpft, damit es genügend unwahrscheinlich ist, dass sonst noch jemand genau diese Merkmale aufweist. Das ist aber nicht das gelbe vom Ei.

Auf das Einfachste muss man erst mal kommen. Wahrscheinlich ist das auch irgendwo schon längst dokumentiert.

Meist wird bei externen Statistik-Werkzeugen ein kleines Skript, eine versteckte Grafik oder ein sonstiger Code-Schnipsel eingebunden, der zur Zählung der Seitenzugriffe herangezogen wird. Fehlt dies, wird auch nicht gezählt.

WordPress zumindest unterscheidet, ob ein Benutzer eingeloggt ist oder nicht. Da ich als Hauptbenutzer ständig eingeloggt bin, liegt es also nahe den Code über PHP fallweise einzubinden.

if ( ! is_user_logged_in() )

{ echo „Hier den Code für die Statistik einfügen“; }

Fertig ist die „saubere Statistik“. Hübscherweise funktioniert das dann sogar an jedem Fremdrechner.

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