Tout sauf Sarkozy

22. April 2007 - 22:06 Uhr

Immerhin, unsere Nachbarn beteiligen sich zu 84 %, wenn es darum geht, einen neuen Präsidenten/Präsidentin zu wählen. Aber was soll man von einem Kandidaten halten, der niedrig von einer großen Zahl seiner Landsleute denkt, und diese als „Gesindel“ abtut? Sarkozy hat bestimmt seine guten Seiten – aber mit den Bemerkungen, die er bei den Unruhen 2005 abgegeben hat, ist sein Platz irgendwo, aber nicht in der Politik, und schon gar nicht im höchsten Staatsamt. Und der Treppenwitz dabei ist, das ausgerechnet Monsieur Le Pen seinen Wahlkampf auf das verbindende der Franzosen ausgerichtet hat und nicht mehr auf Hautfarbe und Herkunft achtet – Hauptsache Franzose.

Es wird auf jeden Fall spannend. Ich drück die Daumen für Madame Royal – auch wenn dies der gänzlich unpassendste Name für eine Sozialistin ist. Aber dafür kann sie wenigstens nichts.

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