Modenschau Advent 2008

30. November 2008 - 16:16 Uhr

War die letztjährige Mode durch eine gewisse Verspieltheit in Farbe und Material geprägt, geht der Trend in diesem Jahr zu einer ausgeprägt klassischen Variante. Eine leichte Andeutung auf den bald kommenden Nikolaus wurde im Schmuck mit eingearbeitet. Die nahezu überbordende Größe und Üppigkeit setzt ein Fanal gegen die Trostlosigkeit der derzeitigen Wirtschaftslage.

Eine frohe Adventszeit allen da draußen!

Das Märchen vom Untergang der sieben Zwerge

25. November 2008 - 12:57 Uhr

Einst wohnten hinter den sieben Bergen sieben Zwerge. Sie arbeiteten fröhlich und waren vorbildlich in ihrer Solidarität mit anderen kleinen Leuten, darum mochte man sie auch unter Menschen. Eines Tages begab es sich, dass die Zwerge in die große Stadt berufen wurden, um die Geschicke dort zum Besseren zu wenden, da Neid und Missgunst die Menschen in Not gebracht hatten. Freudig machten sie sich auf den Weg und begannen ihre neue Arbeit.

Es dauerte aber nicht lange, da beschlich einige der Zwerge ein unbehagliches Gefühl. Sie sahen, dass sie kleiner waren und andere Ideen verfolgten als die großen Menschen. Sie bauten sich Stelzen und trugen fortan lange Mäntel, damit man sie nicht von den großen Leuten unterscheiden konnte. Sie redeten auch anders und polterten umher, gerade so wie die ehemaligen Herren der großen Stadt.

Viele der Menschen, die die Zwerge gerufen hatten waren bitter enttäuscht. Sie erkannten keinen Unterschied mehr zwischen den Stelzenzwergen und ihren alten Herren. Auf die wenigen Zwerge, die keine Stelzen tragen wollten, blickten die Stelzenzwerge herab, denn sie hatten sich schon zu sehr daran gewöhnt vornehm mit den großen und wichtigen Leuten zu reden. Da wurden die Zwerge, die Zwerge bleiben wollten, immer trauriger.

Einst begab es sich aber, dass Rumpelstilzchen die Stadt betrat. Rumpelstilzchen war vor langer Zeit als achter Zwerg bekannt, wurde aber wegen seiner cholerischen Art von den anderen gemieden. Rumpelstilzchen hatte sich mittlerweile mit den Gnomen angefreundet, einem Völkchen, dass im Lande sehr unbeliebt war. Keck behaupteten sie, die wirklich wahren Zwerge zu sein. Sie brachten sogar zwei Zwerge dazu, gemeinsame Sache mit ihnen zu machen.

Da war die Verwirrung bei den Menschen groß. Hatten sie doch die Zwerge gerufen, damit es ihnen besser geht, waren die einen auf ihren Stelzen nicht mehr wieder zu erkennen und die anderen verdächtig, mit den Gnomen unter einer Decke zu stecken.

Da beschlossen die Menschen, die Zwerge weg zu schicken und setzten wieder ihre alten Herren ein, denn elend leben konnten sie auch ohne Zwerge. Rumpelstilzchen aber blieb in der Stadt und lachte und tanzte fortan und stimmte Hohngesänge auf seine ehemaligen Gefährten an.

Derart verstoßen kehrten die Zwerge zurück hinter die sieben Berge. Aber es war anders als in den schönen alten Zeiten. Den meisten Teil des Tages stritten sie, wer von ihnen an ihrem Schicksal nun schuld gewesen sein möchte. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann streiten sie noch heute.

Neues vom Staatsfeind Nr.1

21. November 2008 - 18:55 Uhr

Man muss es ja schon anerkennen, dass Wolle Schäuble seine paranoide Lust am Überwachen gerade dann durchdrücken will, wenn alle irgendwo anders hinschauen – auf das eigene Konto oder den Arbeitsplatz.

Blöd nur, dass der Bundesrat sein Gesetz dann doch kippen will. Aber Schäuble wäre nicht Schäuble, wenn er nicht auch dafür eine Lösung hätte: Wir kritzeln mal wieder schnell an der Verfassung herum.

Es ist schon traurig, dass der oberste Verfassungsschützer das Grundgesetz als etwas beliebiges betrachtet. Das nennt man glaube ich “den Bock zum Gärtner machen”.

Nicht ohne ihn

6. November 2008 - 2:32 Uhr

Wenn es einen Grundstein für Barack Obama gibt, dann diesen …

Dream come true?

Nostalgieschub

3. November 2008 - 1:54 Uhr

Ach ja, das waren noch Zeiten …

Galaxian in der “Spielhölle” gespielt, dann auf dem guten alten Amiga (eigentlich der guten alten Amiga weil halt Amiga=Freundin) mit Deluxe Galaga viele Stunden verbracht. Böse Aliens darf auch der Pazifist im Herzen gnadenlos abballern ;-). Eigentlich ging es bei der weiteren Entwicklung des Genres nur noch darum, die Grafik realistischer zu gestalten und die Kluft zwischen dem “Guten” (Mensch) und dem “Bösen” (Alien) auf “Gut” (Mensch) und “Böse” (anderer Mensch) zu verringern.

Es muss mir irgendwie entgangen sein, dass das gute alte Spiel immer noch existiert und nur den Namen geändert hat. Nennt sich nun “Warblade” macht aber immer noch Spaß. Tatsächlich, mit drei Tasten kommt man durch anstürmende Aliens – einiges Geschick und Glück voraus gesetzt.

Wer es “einfach” mag ist bei folgendem Link einer gewissen Suchtgefahr ausgesetzt …

Warblade

Ich freue mich auf die nächste Woche

2. November 2008 - 22:55 Uhr

USA wählt endlich und in Hessen wird auch abgestimmt. Zwei Themen weniger, die mit unendlichen Spekulationen Zeitungen und ihre Webableger befüllen. Egal wie, das Faktische wird dem Kaffeesatz-Lesen weichen müssen. Ein paar Tage Nachbetrachtung, “ich habs ja gewusst” und dann endlich Ende Gelände.

Man kommt sich ja so langsam bei der Nachrichtenlektüre wie auf einem altmodischen Jahrmarkt vor, bei dem Kristallkugelgucken, Kartenlesen und Taschenspielereien die einzig intakten Geschäftsfelder sind.

Behind the Bush

26. Oktober 2008 - 1:21 Uhr

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