Happy Birthday Giovanni!

17. März 2009 - 12:52 Uhr

Tatsächlich heute schon 70 Jahre alt, der Gute…

Zu den Vorzügen von Open Source unter der besonderen Berücksichtigung von Linux

17. März 2009 - 12:33 Uhr

Um Herrn Reich-Ranicki zu widersprechen, gibt es doch noch gute Sendungen im Fernsehen. Sogar bei den öffentlich-rechtlichen Sendern abseits von arte. Allerdings sind manche Sendungen auf Sendeplätzen versteckt, die kaum wahrgenommen werden. Zum Beispiel die Sendung „neues spezial: Die Reise des Pinguins„.

Gut getarnt im Sonntagnachmittagprogramm und gestern spätnächtens im ZDF wiederholt, berichtet die Sendung über die Idee von Linux und anderer Open Source Software.

Glücklicherweise kann die Sendung in der ZDF-Mediathek via Internet angeschaut werden.

„Kein Tag vergeht, an dem man im Internet keine neue Meldung von Behörden, Institutionen lesen kann, die sich für das Betriebs-System Linux entscheiden. Angesichts von leeren Kassen und Online-Überwachung, ist die Transparenz und Offenheit dieses Betriebs-Systems mehr als Willkommen. Wir versuchen mit dieser Dokumentation das Betriebs-System Linux vorzustellen, seine Macher, seine Nutzer und seine außergewöhnliche Community – den Linux-Pinguin Tux nicht zu vergessen“

Neben dem rein pekuniären Aspekt äußert sich zum Beispiel  Simon Phipps, Chief Open Source Officer bei Sun Microsystems über den eigentlichen Wert freier Software.

„Ich glaube wirklich nicht, das Menschen den wahren Wert von freier Software erkennen. Das Wort ‚frei‘ lässt besonders englischsprachige Menschen auf das Preisschild schauen. Der wahre Wert freier Software ist aber die Freiheit, jederzeit die Kontrolle darüber zu haben, was sie mit Software machen. Gerade, wo wir auf ein Europa der Überwachung zusteuern, mit Kameras an jeder Straßenecke und der Unterstellung, dass sie Krimineller sind, wenn sie Musik herunterladen, wo versucht wird, zu kontrollieren, was sie anschauen und wohin sie sich bewegen. Gerade hier müssen wir über das Preisschild hinausschauen auf den Wert der Freiheit, denn das bezieht sich auf Software wie auch auf alle anderen Bereiche unserer Kultur.“

Die Bedeutung gerade für Länder der so genannten dritten Welt wird gegen Ende beleuchtet, wo die Mittel für lizenzpflichtige Software eben nicht vorhanden sind und Open Source Software diese Länder in die Lage versetzt, an der digitalen Welt Teil zu haben.

In Nachreiche

13. März 2009 - 16:07 Uhr

Es sieht fast so aus, als hätten die Wetterfrösche mit der Prognose eines Vorfrühlingssamstags recht. Jedenfalls wird hier die Wolkenschicht dünner und dünner während das Thermometer in den zweistelligen Bereich klettert. Vielleicht kommt ja der ein oder andere auf die Idee, dieses Ereignis für das erste Grillen im Jahr zu nutzen (was ich natürlich schon seit Ende Januar hinter mir habe ;-)).

Ein zu Unrecht von der Weltliteratur geschmähtes Ereignis, das noch nicht besungen war. Dann halt so …

Ode an den Schwenker

Durch die kühle, klare Luft
weht heute ein besond’rer Duft
von Buchenholz und leck’rem Braten,
auf den wir schon so lange warten.

Des Feuers heller, warmer Schein
lädt Menschen zum verweilen ein,
im Auge Leuchten, Flackern, Funken
vom kühlen Bier leicht angetrunken.

Die Leute werden aufgeregt,
endlich wird nun aufgelegt.
Und zu dem Zischen auf der Glut
das Bier so seine Wirkung tut.

Nur eines führt zur Herzensenge:
Ob denn der Braten auch gelänge?
Im Zustand zwischen Bang und Hoffen
sind die Ersten schon besoffen.

Doch Freude packt die ganze Schar,
die Schwenker sind nun wirklich gar!
Endlich ist es jetzt soweit!
So mancher ist schon ziemlich breit.

Auf Tellern dampft die Leckerei,
für Mädchen auch Salat dabei.
Glücklich, wem so viel geschenkt,
höret, es ist angeschwenkt!

Epilog

Wer nie im Saarland weilen durfte oder wollte
und diesen Brauch nicht kennen sollte,
dem sei gesagt: Landauf, landab
es immer solche Bräuche gab,
wo auf Feuer oder Glut
man leck’re Dinge grillen tut.

Wer je mit Buche, Kohle, Gas
Dinge grillte oder aß,
für alle diese Menschen gilt:
Heissa, es ist angegrillt!

Nanotechnologie goes Sesamstraße

12. März 2009 - 22:00 Uhr

Wissenschaft muss nicht immer trocken sein ;-)

Same Procedure as Last Amoklauf

12. März 2009 - 14:43 Uhr

Es mag bitter klingen, aber nun hat der „Amokläufer von Winnenden“ sein Ziel erreicht. Alle Zeitungen überschlagen sich über seine Tat zu berichten und einen Wikipediaeintrag hat er auch. Er hat die ungeteilte Aufmerksamkeit, wenn auch nur in handelsüblichem Betroffenheitsjournalismus.

Die üblichen Verdächtigen sind auch schon gestellt: Internet, Killerspiele, zu laxe Waffengesetze. Das reicht für wochenlange Diskussionen, aber es bleiben doch Fragen offen.

Vielleicht darf man die Frage nach der Mitschuld des Schulwesens einfach nicht stellen. Tatsächlich hat sich doch synchron zu der Entwicklung des Internets und der Perfektionierung so genannter Killerspiele auch in den Schulen einiges getan.

Die politisch vorgegebene Zielsetzung richtet sich doch mittlerweile an drei Eckpfeilern aus:

1) Ein möglichst gutes Ranking in der PISA-Studie

2) Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Schulabgänger

3) Kosteneinsparung auch auf Kosten viel zu großer Klassen

Ob dies auch im Interesse der Schüler und Schulen ist, bleibt weitgehend unberücksichtigt. In der Motivliste dieses und vorangegangener Ereignisse liest man immer wieder über Ausgrenzung, gemindertes Selbstwertgefühl, verbaute Berufsaussichten. Meines Erachtens sollte man eher da hin schauen und die Ursachen suchen.

Wenn ein durch Killerspiele angeheizter Gewalttrieb verantwortlich wäre, der sich in die Realität Bahn bricht, kämen auch andere Orte mit großer Publikumsdichte in Frage. Warum immer wieder Schulen?

Frühling wird’s …

12. März 2009 - 12:00 Uhr

Es gehört zwar noch ein wenig Vorstellungskraft dazu bei grauem Himmel und kuscheligen 6° Celsius an den nahenden Frühling zu denken, aber alleine der Gedanke an zwitschernde Vögel hat jetzt dann doch meinen Widerstand bei Twitter mitzuzwitschern gebrochen. Mal schauen, ob mir das gefällt. Versuch macht kluch.

Aschermittwochszug

25. Februar 2009 - 18:36 Uhr

Ich habe es ja nicht so mit Fasching. Darum bleibe ich Faschingsumzügen auch so gerne fern. Heute gab es hier in Schafbrücke einen Zug durch die Gemeinde, dem ich mich gerne angeschlossen habe. Warum? Darum!