Der Sperling macht wohl das Rennen

24. Mai 2007 - 23:11 Uhr

Im Zwischenergebnis liegt in der Stunde der Gartenvögel bislang der Sperling weit in Führung. Tja, ich hatte da wohl eher die Außenseiter auf dem Zettel. Es liegt halt nicht jeder Garten neben einem Bach mit Baumbestand :-)

Bachstelze Dompfaff

Zaunkönig Buntspecht

Wenn sich Saubermänner schmutzig machen

24. Mai 2007 - 21:13 Uhr

Immer mehr Radprofis und Ärzte gestehen derzeit ein, gedopt zu haben oder Doping unterstützt zu haben. Es ist natürlich leicht sich jetzt in eine “ich hab das doch schon immer gewusst” Pose zu werfen.

Natürlich hat das jeder gewusst. Es ist schon ein wenig naiv zu glauben, dass die Leistungssteigerung in den letzten Jahren nur auf ausgefeilte Trainingspläne und verbessertes Material zurückzuführen ist. Kommt halt auch darauf an, ob man diese Seite auch sehen will. Viele Zuschauer sind wohl eher durch die Erfolge eines Jan Ullrich zum Radsport gekommen als durch eine grundsätzliche Begeisterung für diesen Sport. Und diese Zuschauer sind halt nur durch Erfolge zu halten, sonst ziehen sie weiter, dahin wo der nächste Erfolg ist. Wie viele Zuschauer hatte Handball in den letzten Jahren?

Es wäre vielleicht auch an der Zeit, dass sich auch mal Menschen wie Herr Prudhomme die Hand vor den Augen wegnehmen. Wenn er davon spricht, das “System” zu stürzen, kann er sich ja wohl schwerlich davon ausnehmen. Dann bedeutet eine “saubere” Tour auch eine langsamere Tour oder eine mit wesentlich mehr “Aussteigern”. Aber so lange die Leistungen, die mit chemischer Hilfe erzielt wurden, das Maß aller Dinge sind, bleibt der Wunsch wohl unerfüllt.

Vielleicht ist es ja ganz gut, dass sich Jan Ullrich in Schweigen gehüllt hat. Zumindest der “Betrug an der Mannschaft” kann so wohl nicht mehr bestehen bleiben. Bestenfalls wenn er heimlich seine Mittelchen abgesetzt hat. Noch ein, zwei Monate, und er wird wohl nur einer von Vielen sein und nicht mehr der große Buhmann. Es war ja schon skurril: Ein paar Tage vor der Tour zerrt jemand einen Blutbeutel mit der Riesenaufschrift “Jan” hervor. Das sieht sogar mit einigem Abstand noch immer nicht nach einem “Fund” sondern nach Inszenierung aus.

Ich bezweifele nicht, dass auch Jan Ullrich gedopt hat, wann auch immer. Aber langsam wird wohl klar, dass er nur ein schwarzes Schaf unter vielen war. So langsam wird das scheinheilige Moralgetue zum Bumerang.

Wie sieht es denn da bei uns aus? ;-)

24. Mai 2007 - 18:43 Uhr

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Welcome Worldpress 2.2

23. Mai 2007 - 22:14 Uhr

Eine alte Weisheit sagt ja “never change a running system”. Nun ja, wenn es aber nicht läuft sondern ein wenig das Bein nachzieht, kann man schon mal darüber nachdenken. Also frisch ans Werk und die neue Version einspielen.

Alles in allem geht das recht gut von der Hand und die Doku ist auch an einigen Stellen recht amüsant, wenn doch ausgesprochen hartnäckig auf die Anfertigung einer Sicherung der Datenbank und der Daten hingewiesen wird. Das Frontend hat sich auch (fast) klaglos wieder reanimiert. Allerdings braucht das Backend doch ein wenig mehr Speicher als vorher und quittiert – jedenfalls bei mir – des öfteren mit einem Fatal Error den Dienst, wenn mehr als zwei Plugins aktiviert werden.

Tja, immerhin, jetzt läuft es wieder und ich kann wieder weiterbloggen :-).

Seltsame Schönheitsideale …

20. Mai 2007 - 23:51 Uhr

Hierzulande magern sich hübsche junge Frauen zu scheintoten Kleiderständern ab, in Thailand verwenden wahrscheinlich ebenso hübsche Damen dubiose Mittelchen, um weißer zu erscheinen. Warum das alles? Bei Lichte betrachtet, ist das, was das jeweils andere Geschlecht als “schön” betrachtet absolut durchschnittlich. Ja, wirklich. Synthetisch generierte Gesichter, die vollkommen durchschnittlich sind, werden als schön empfunden. Und gerade der männliche Teil der Bevölkerung fällt eben auf ein gerüttelt Maß an Kindchenschema herein. Nun ja …

Was macht uns denn die Werbung vor? “Ich will so bleiben wie ich bin” – vorausgesetzt ich bin rank und schlank, sportlich und ziehe mein Grinsen von einem Ohr bis zum anderen. Ach nein, zumindest Frauen dürfen mehr Rundung zeigen zeigt “Dove” – aber bitteschön mit makelloser Haut. Ach ja, dafür gibt es ja auch Mittelchen, die man sich aufschmieren kann.

Was mich am meisten erschüttert hat, war eine “Aufklärungsbroschüre” für Menschen mit Neurodermitis, die mir eine Freundin zeigte. Lauter schöne Menschen mit samtweicher Haut. Hat da irgend jemand den Kopf auf Notstrom geschaltet?

Welch ein schwachsinniger Druck wird denn da aufgebaut? Es ist der Druck des ersten Eindrucks. Was aber einen Menschen zum bleiben anregt, ist mehr als der äußere Schein, die Seele des anderen. Dieter Bohlen und Heerschar von dieser Regel ausgenommen.

Ein trauriges Bild

19. Mai 2007 - 9:28 Uhr

Nein, wenn ich auf Nachrichten aus Israel/Gaza Streifen stoße, will ich keine Partei annehmen. Es überkommt mich nur ein sehr, sehr trauriges Gefühl. Wie kann es sein, dass in einem Landstrich, der drei der großen Weltreligionen heilig ist, so viel Hass entsteht? Ich könnte es noch irgendwo nachvollziehen, wenn Uneinigkeit herrschen würde, welcher Gott dies nun sei. Aber dies ist hier nicht gegeben. Ich wertschätze, dies sei vermerkt, auch alle andere Religionen, die eben nicht auf dieses Fundament bauen. Hier geht es aber um den “einen” Gott, der diese drei Religionen verbindet. Ich gebe ihm aus gutem Grund keinen Namen.

Wo steht dieser Hass geschrieben? Wo ist das Gebot “Du sollst hassen wer nicht so glaubt wie Du”?

Wann überwinden die Menschen ihren Hass?

Tschüss, Scholli!

18. Mai 2007 - 20:36 Uhr

fcb1.jpgIch habe es ja morgen richtig gut. Ganz entspannt kann ich mir das Bundesligafinale anhören und später auch ansehen. Einfach nur die Spannung genießen und warten wer denn nun Meister wird. Nur in der der 50. Minute, da hoffe ich, dass dann live aus München berichtet wird. Da geht es zwar um nichts mehr (es sei denn Mainz führt dann mit 13:0 bei Rückstand der Wolfsburger), aber dann ist die Auswechslung von Mehmet Scholl angekündigt.

War der eigentlich schon bei der Vereinsgründung dabei? Nein, es waren “nur” 15 Jahre. Schon beachtlich in einer Branche, bei der es auch einige gibt, die den Verein schon wechseln wenn das Trikot schmutzig ist. Vor allem wenn man sich seinen Wandel anschaut. Am Anfang noch auf Mediennähe bedacht und gern mal zu einem Spruch bereit, bei dem man nicht sicher war, ob da der Mund schneller ist als der Kopf oder beim Zuhörer der Kopf langsamer als das Ohr, klingen die Aussagen heute beinahe nach Altersweisheiten.

„Jetzt ist es einfach so weit. Jetzt ist der Punkt gekommen um zu sagen: Ich gehe – und ich gehe vor allen Dingen gerne“

“Vielleicht war es in vielen Situationen doch richtig, sich zurückzuhalten und auf Fußball zu konzentrieren“

Bin mal gespannt, was man morgen davon neben der Meisterfeier mitbekommt.