Außerirdische bei G8-Gipfel?

7. Juni 2007 - 10:27 Uhr

Gesehen bei tagesschau.de

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Sieht schon ein wenig merkwürdig aus. Stellt sich natürlich die Frage, ob es sich um “Besuch” handelt oder ob hier nur die Dienstfahrzeuge von Frau Merkel und Herrn Bush umgeparkt werden.

FAZ.NET – Entwicklungspolitik: “Wer Afrika helfen will, darf kein Geld geben”

6. Juni 2007 - 19:42 Uhr

Eine sehr interessante Sicht der Dinge kommt im Interview mit James Shikwati zum Ausdruck. Er beschreibt die negativen Auswirkungen falsch verstandener oder falsch gemachter “Entwicklungshilfe”, die die afrikanische Bevölkerung nicht auf Augenhöhe sieht und auch so kein eigenverantwortliches Handeln erzeugt.

Kumulative Kommunikation?

5. Juni 2007 - 17:50 Uhr

Ein seltsames Phänomen: Tagelang bleibt die Mailbox fast leer, das Telefon versinkt im Tiefschlaf. Und plötzlich ändert sich die Situation sprunghaft. Das Telefon steht nicht mehr still und die Mails laufen im Minutentakt auf. Ungewöhnlicher weise aus den verschiedensten Winkeln, ohne erkennbaren Zusammenhang. Steckt da ein mysteriöses Prinzip dahinter?

Fassadenanstrich

4. Juni 2007 - 23:52 Uhr

Ohne gegebenen Anlass habe ich mir einfach nur mal so die Zeit genommen im Hintergrund meinem Blog einen neuen Anstrich zu verpassen. Grün ist ja auch eine schöne Farbe :-). Nimmt allerdings dann doch auch die knappe Schreibzeit in Anspruch ;-).

Von Afrika und Spendernieren

2. Juni 2007 - 14:34 Uhr

bild020607.jpgWillkommen zurück in der Normalität. Bild kümmert sich wieder um die angestammten Themen wie Katja Riemann’s “Neuen”, dass “wir” heute gegen San Marino 17:0 gewinnen sollen und so weiter blabla. Der “historische” gestrige Tag ist auf Briefmarkengröße irgendwo im unteren Gewusel der “Seite 1″ zusammengeschrumpft. Ach ja, natürlich fehlt auch der Hinweis nicht, dass die makabere Show zur Spenderniere nur gespielt war. Da bin ich wohl auch auf den Leim gekrochen.

Zurück bleibt der Gedanke, warum die Sensationsmedien gleich den Holzhammer auspacken, um solche Themen dem Volk ins Gedächtnis zu hämmern. Es könnte ja sein, dass sich bei den Herrschaften ein verdrehtes Weltbild eingeschlichen hat, wie bei dem notorischen Fernlichtfahrer, der überhaupt nicht realisiert, wie er andere blendet und über die Blindheit der anderen wettert. Leider geht in diesem emotionalen Taumel eine differenzierte Sicht verloren. Die Lösungsansätze bleiben dann genauso grob behauen wie die Berichterstattung.

Das Drama, das sich schon über Jahrzehnte in Afrika abspielt, bekommt ein anderes Gesicht, wenn ich die Feststellung “es gibt zu wenig Wasser und Nahrung für die Menschen” auch nur leicht umkehre und sage “es gibt zu viele Menschen für das vorhandene Wasser und die Nahrung”.

Bleibe ich im ersten Bild, bin ich mit meinen Wertvorstellungen noch auf der sicheren Seite, vorausgesetzt ich helfe eifrig.

Betrachte ich aber die Überbevölkerung als Ursache und die Mangelversorgung als Folge, wird es ungleich schwieriger, denn dann kommen Werte ins wanken.

Der Überbevölkerung selbst zu begegnen, setzt voraus, zwei simple Fakten anzuerkennen, bei denen sich allerdings der Magen krampft und die Nackenhaare aufstellen: Die Erde ist endlich groß und kann nur endlich viele Menschen ernähren. Wie viele Milliarden dies letztens sind, hängt zwar irgendwo von der Produktivität ab, aber selbst die gerechteste Verteilung ändert nichts daran, dass diese Grenze bei einer anhaltenden Zuwachsrate überschritten wird oder bereits überschritten ist. Diesen Zuwachs zu stoppen heißt aber auch, es müssen weniger Menschen geboren werden als Menschen sterben. Oder zumindest gleich viele, um allerwenigstens in eine Stagnation zu kommen. Mir persönlich erscheint ein Geburtenrückgang erträglicher als abwenden und sterben lassen. Gerade die katholische Kirche tut sich anhaltend schwer in diesem Denkprozess. Wächst die Bevölkerung ungebremst weiter, wird es wohl zu Katastrophen kommen, gegen die die Situation derzeit nur ein schwacher Vorgeschmack ist.

Die Kriege, die in Afrika toben, drehen sich nicht um irgendwelche Weltanschauung oder Öl, sondern es geht um das nackte Überleben. Das erklärt zwar die unmenschliche Grausamkeit, mit der diese Kriege geführt werden, vermindert aber nicht die Unerträglichkeit. Zu wissen, dass dies auch durch eine verfehlte Politik während des kalten Krieges verursacht wurde, in der die so genannte “Entwicklungshilfe” zum Schaukampf zweier Großmächte verkommen ist, macht es auch nicht gerade leichter.

Es bleibt, wenn überhaupt lösbar, hinreichend schwierig. Trotzdem sollte man sich nicht entmutigen lassen und es wenigstens versuchen. Es gibt zum Glück mittlerweile zahlreiche Projekte, die sorgsam auf eine nachhaltige Verbesserung zielen und ausdauerndes Engagement zeigen. Es bleibt allerdings noch der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Ich hoffe, die Aufmerksamkeit der BILD-Leser ist nicht so kurzlebig wie das “historische Dokument” und sie sehen ein wenig am Blendlicht der “Sensationen” vorbei und wandeln die punktuelle Betroffenheit in dauerhaftes Engagement.

Wenn man morgens den Augen nicht glaubt

1. Juni 2007 - 9:21 Uhr

Irgendwo schon merkwürdig. Da setzt man sich morgens an den Computer, liest ein paar Nachrichten über dies und das. Ab und an folgt bei mir dann ein kurzer Kontrollblick zur BILD Zeitung, warum wieder ein paar Möchtegern-Prominente wichtiger sind als alles andere. Heute habe ich meinen Augen nicht getraut, als die Seite plötzlich im üblichen Bild erschien aber mit ganz anderen Inhalten.

bild01062007.jpgDes Rätsels Lösung: Bob Geldof hat für einen Tag die Chefredaktion übernommen und die Armut in Afrika als Thema des Tages adressiert.

Da mir dieses Thema am Herzen liegt, mag ich momentan nur über die Reichweite dieser Aktion nachdenken und gehe nicht auf die Suche nach dem Haar in der Suppe.

Ich bin mal gespannt, ob dies auf Dauer Einzug hält, oder ob morgen schon wieder alles beim alten ist und das ganze wie ein Traum nachwirkt.

Doch noch was gewonnen

31. Mai 2007 - 10:14 Uhr

Auch wenn der sportliche Erfolg der Bayern in dieser Saison eher mäßig war, haben sie es immerhin geschafft, dieses Jahr die Fairplay-Wertung zu gewinnen.

Bei der Fairplay-Wertung fließen neben den Gelben, den Gelb-Roten und Roten Karten auch “weiche Kriterien” in die Beurteilung ein. Nach UEFA-Richtlinien gehören dazu das Auftreten der Mannschaften gegenüber Gegner und Schiedsrichter-Gespann sowie das Verhalten der Mannschaftsoffiziellen und der Fans.

Auch schön :-).