Frau Merkel gibt sich ja gerne als Kuschelkanzlerin und sammelt so gerne Beliebtheitspunkte. Auf Wahlveranstaltungen zeigt sie bisweilen auch mal ihr wahres Gesicht, wie 2006 geschehen.
Den Ausführungen von Frau Merkel möchte ich diese Variation entgegenstellen:
Man darf nicht sagen ‘ach, das ist doch nicht so schlimm’. Hier mal ein bisschen Vorratsdatenspeicherung, und dort den Einsatz der Bundeswehr im Inneren erlauben, hier mal ein paar Websperren und dort mal das Fernmelde- und Postgeheimis gelockert. Immer so unter dem Motto ‘ist alles nicht so schlimm’. Das sind alles Einschränkungen der Bürgerrechte. Und wer einmal Einschränkungen der Bürgerrechte zulässt, der kann anschließend nicht mehr begründen, warum es irgendwann schlimm wird und irgendwann nicht so schlimm ist. Deshalb Nulltoleranz bei der Einschränkung von Bürgerrechten, meine Damen und Herren!
Zugegeben, in 21 Minuten kann man nicht die Welt erklären. Aber vielleicht hilft das Filmchen ein wenig darüber nachzudenken, ob es wirklich so ungeheuer sinnvoll ist, den Konsum auf Biegen und Brechen anzukurbeln, um aus der Krise heraus zu kommen. Das könnte ein ziemlicher Schuss in den Ofen werden.
Ich würde ja niiiiieee verraten, wen ich gewählt habe. Einfach nur ein kleines Liedchen, um die Wartezeit bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse zu überbrücken.
Mensch, wie konnte mir das entgehen? Heute Nacht um 00:00 Uhr startet der Film “Home” von Yann Arthus-Bertrand. Dabei hat es mir schon das Projekt “6 Billion Others” angetan.
Der Film startet in 50 Ländern gleichzeitig und ist auch auf Youtube zu sehen.
Zitat:
Hymne auf die Erde
HOME ist eine Ode auf unseren Planeten und ein zerbrechliches Gleichgewicht. Mit Bildern aus der Vogelperspektive nimmt uns Yann Arthus-Bertrand auf seine Reise rund um die Welt in über 50 Länder mit zu einem bisher unveröffentlichten Blick auf unsere Erde, damit wir sie von oben betrachten und verstehen können. Doch HOME ist kein engagierter Dokumentarfilm, sondern ein wunderbares Werk der Filmkunst. Jede Einstellung ist atemberaubend und zeigt uns die Erde – unsere Erde, wie wir sie noch nie gesehen haben. Jedes Bild führt uns das vor Augen, was wir gerade zerstören, und alle die Wunderwerke, die wir noch erhalten können. „Wenn man es von oben betrachtet, erklärt sich vieles von selbst“. Der Eindruck, den man gewinnt, ist direkter, intuitiver und emotionaler. HOME packt jeden von uns direkt bei seinen Gefühlen. Der Film macht uns bewusst, dass wir unseren Blick auf diese Welt ändern müssen. HOME behandelt die großen ökologischen Fragen, denen wir uns stellen müssen, und zeigt uns, wie alles auf unserem Planeten zusammenspielt.
Story:
In den 200.000 Jahren seiner Existenz hat der Mensch ein Gleichgewicht gestört, das sich in 4 Milliarden Jahren entwickelt hat. Der Preis dafür ist hoch, doch es ist zu spät, um sich Pessimismus leisten zu können. Es bleiben der Menschheit kaum noch 10 Jahre, um den Trend umzukehren: Wir müssen Schluss machen mit der maßlosen Ausbeutung der Reichtümer dieser Erde und müssen unsere Konsumgewohnheiten ändern.
Update 01:35 Uhr: Gerade zu Ende geschaut. Faszinierende, atemberaubende Bilder. Wer 93 Minuten seiner Zeit in einen wunderbaren, nachdenklich stimmenden Film investieren will, sollte sich dies anschauen.
2008 war durchaus kein gutes Jahr für die heimische Basilikumernte. Eine Umstellung in der Strategie hin zur Eigenproduktion und Kontrolle des gesamten Wachstumsprozesses lässt für dieses Jahr eine sehr optimistische Prognose zu.
Eine erste Qualitätskontrolle in Form von selbst gemörserter Pesto alla genovese ließ keine Wünsche offen außer auf mehr.
Bevor nun der nächste Schritt, die Auslagerung der Überschussmenge auf befreundete Balkone und Fensterbänke, erfolgt, ein Überblick über die Gesamtproduktion.