Frohe Ostern!

4. April 2010 - 13:28 Uhr

Auch wenn sich einige noch etwas kaltfüßig zugeknöpft zeigen,

haben sich doch andere bemüht pünktlich zu sein.

Und die lieben Kleinen üben schon mal das in die Kamera gucken :-).

IMG_1945

Doch, doch, er kommt …

17. März 2010 - 15:08 Uhr

… , der Frühling. :-)

Das große Weihnachtsgeschenk

25. Dezember 2009 - 11:26 Uhr

Irgendwie war dieser Advent im Wesentlichen von Arbeit geprägt und nur in bescheidenem Maße mit besinnlichen Momenten bestückt. Die letzten Vorbereitungen für Weihnachten fielen noch auf den Morgen des heiligen Abends.

Aber am Ende ist es jetzt doch so weit, dass ich das größte Geschenk genießen kann, und mich ohne viel zu engem Terminplan mit Menschen treffen kann, die mir viel bedeuten. Die Aussichten stehen gut, dass es schöne und ruhige Festtage werden.

Dies möchte ich auch Euch allen wünschen, dass Ihr Weihnachten genießen könnt, wie auch immer Ihr es gestalten wollt.

Frohe Weihnachten!

Schlafes Hüter

23. Dezember 2009 - 19:48 Uhr

Hab so viel Dunkel schon gesehn,
dass mich die Nacht nicht mehr erschreckt.
Schwarz scheint mir in hundert Farben,
wenn Bruder Mond sich sanft bedeckt.

Willst du dich mir anvertrauen,
wenn Morpheus Arm dich sanft umfängt?
Ich will in der Stille wachen
mit Liedern, die dein Atem schenkt.

Wie soll ich dir zu Diensten sein,
wenn niemals wirklich Ruhe ist
und in nächtlich hellen Städten
der Mensch den Sinn der Nacht vergisst?

Dem Schlaf ist seine Zeit geraubt
und so dem Hüter seine Pflicht.
Und durch des Tages Mühlentrott
dringt leise nur: vergiss mich nicht.

Die kleinen Freuden und Leiden mit den Kommunikationsdingelchen

23. November 2009 - 22:51 Uhr

Das Dingelchen und ich sind ja freiwillig Freunde geworden. Auch der Versionssprung von Windows XP ins siebte Fensterchen war von langer Hand geplant. Das mag jeder verstehen, der sich mit einer dreijährigen Mikroweich-Installation herumplagen muss – zwei Tassen Kaffee passen da locker in die Pause beim Hochfahren.

Das etwas kapriziös zickige Festnetztelefon war eigentlich nicht zum Austausch geplant. Ab und zu naiv blöd die Basis suchen, wenn man eigentlich telefonieren will geht ja noch, obwohl das intensive Fehlergeräusch das Trommelfell schon stark belastet hatte. Aber unschuldig entgangene Anrufe per Blinkzeichen anzuzeigen ohne vorher zu läuten und am Ende mitten im Gespräch eingeschnappt die Verbindung zu trennen geht gar nicht. Kick it like Beckham.

Allein der Gedanke, noch mal alle Telefonnummern über ein Mäuseklavier in ein neues Telefon zu schnitzen trieb mir kalte Schauer über den Rücken. Die Wahl musste also sein: „Lass dich synchen, Babe, sonst wird das nix mit uns.“ Bei Elektrogeräten darf man schon mal den Macho raushängen lassen ;-).

Neues Festnetzdingelchen mag sich gerne mit dem PC synchron halten. Dingelchen sowieso. Und zu meiner freudigen Überraschung hat der Hoster dieser kleinen Domain gerade seine Synchronisierungssoftware für den E-Mail-Webzugang nun auch mal auf einen Stand gebracht, der über Steinzeitsoftware hinausgeht.

Innerhalb eineinhalb Wochen ist aus dem fies verteilten Kontaktchaos ein fast schon unheimlich synchrone Welt der Kontakte und Termine entstanden, so wie es eigentlich auch sein soll. Das Zauberwort für die Verzögerung ist „proprietäre Lösungen“.

Trotzdem, ich freu mir gerade eine Ordnungsfetischistenästlein, das nur anno Domini 2005 bei der vollständigen, akribisch metainformationsübertragenden Migration des CD-Schrankes auf den iPod getoppt wird.

Ich weiß, das ist strange ;-).

Extrem ansteckend

7. November 2009 - 13:39 Uhr

Während alle Welt über die Schweinegrippe in Hysterie fällt, breitet sich eine andere Pandemie ungehindert weiter aus. Lange Zeit dachte ich, ich sei immun, doch die neueste Mutation hat mich nun doch erwischt. Geradezu skandalös ist, dass die Verbreitung auch noch gefördert wird. Da liegt es sehr nahe, dass handfeste finanzielle Interessen dahinter stecken.

Erste Symptome sind eine deutliche Schmälerung des Geldbeutels gefolgt von einer audiovisuell und taktilen Dauerreizung.

Be aware!

Kosmischer Rhythmus

5. November 2009 - 19:15 Uhr

Wenn man seinen Lebensunterhalt damit bestreitet, in den verschiedenen Winkeln des Internet-Kosmoses neue Sternchen hinzuzufügen oder älteren neuen Glanz zu geben, hat man häufig das Vergnügen netten und interessanten Menschen zu begegnen. So wie kürzlich der Künstlerin und Sprachdozentin Heike Laborenz, deren Webseite ich gestalten durfte.

Kosmischer Rhythmus

Es ist faszinierend, dass zum Beispiel die Maya-Kultur Zyklen und Rhythmen kannten, die weit über den tages- oder jahreszeitlichen Wechsel hinaus gehen – so erstreckt sich die lange Zählung auf 5125,36 mittlere Sonnenjahre. Und dass sich Sprachen durchaus leichter lernen lassen, wenn man dem eigenen Lernrhythmus folgen darf. Bedauerlich, dass wir in unserer Industriegesellschaft natürliche Rhythmen ohne Not zu oft gegen schnöden Arbeitstakt getauscht haben.

Ich wünsche viel Vergnügen beim stöbern und entdecken.