Archiviert in der Kategorie "Seltsames"

Isch wars net!

14. Juni 2007 - 19:18 Uhr

Aus gegebenem Anlass (vielen Dank für den Hinweis, Frau Jekylla!) möchte ich darauf hinweisen, dass ich mit diesem Kollegen aber rein gar nichts zu tun habe. Wir sind weder verwandt noch verschwägert.

Tief «Quintus» bringt Schwüle und Gewitter – Waldbrandgefahr steigt
In der Region Berlin-Brandenburg bleibt es in den kommenden Tagen weiterhin sehr warm. Allerdings werde es zunehmend wechselhaft, sagte Christoph Gatzen vom privaten Wetterdienst MC-Wetter am Montag. Derzeit ziehe ein Tiefdruckgebiet aus Süddeutschland heran, das in den nächsten Tagen immer wieder für Schauer und Gewitter sorge.

Kaum ist man mal ein wenig brummelig, schon werden Tiefdruckgebiete nach einem benannt. Sowas. Da soll man sich mal nicht aufregen. Ich könnte … oh – wieso regnet es denn plötzlich?

[Ironiemodus aus]

Weltweite Rüstungsausgaben steigen auf neuen Rekord

11. Juni 2007 - 23:03 Uhr

tagesschau.de

Schade eigentlich um das ganze Geld. Könnte auch besser angelegt werden. Wie viel würde ein Programm “Prävention durch Kommunikation” kosten, das auf Verstehen des “Andersdenkenden” zielt und Angst voreinander mindert? Über den groben Daumen gepeilt weniger. Aber dies ist nicht im Sinne der Herrschenden, unter denen sich auch ein paar Politiker finden.

Außerirdische bei G8-Gipfel?

7. Juni 2007 - 10:27 Uhr

Gesehen bei tagesschau.de

ufo.jpg

Sieht schon ein wenig merkwürdig aus. Stellt sich natürlich die Frage, ob es sich um “Besuch” handelt oder ob hier nur die Dienstfahrzeuge von Frau Merkel und Herrn Bush umgeparkt werden.

Kumulative Kommunikation?

5. Juni 2007 - 17:50 Uhr

Ein seltsames Phänomen: Tagelang bleibt die Mailbox fast leer, das Telefon versinkt im Tiefschlaf. Und plötzlich ändert sich die Situation sprunghaft. Das Telefon steht nicht mehr still und die Mails laufen im Minutentakt auf. Ungewöhnlicher weise aus den verschiedensten Winkeln, ohne erkennbaren Zusammenhang. Steckt da ein mysteriöses Prinzip dahinter?

Wie krank ist das denn?

29. Mai 2007 - 19:25 Uhr

Da bleibt mir eigentlich nur noch ein heftiges Kopfschütteln. FAZ.NET berichtet über das neueste Fernsehvorhaben von Endemol in den Niederlanden:

Im Jugendsender BNN sollen am kommenden Freitag drei nierenkranke Patienten vor laufender Kamera um eine Spenderniere kämpfen, die eine sterbende Frau ausgelobt hat. Derjenige der drei jungen Kandidaten, der die Sympathie der siebenunddreißigjährigen Lisa, der Spenderin, gewinnt, bekommt das begehrte Organ.

Ich kann mir es eigentlich nur so erklären, dass die Verantwortlichen mit gutem Beispiel voran gegangen sind und ihr Hirn gespendet haben.

Zweimal Schweden

17. Mai 2007 - 22:11 Uhr

Heute sind mir gleich zwei Berichte über das sympathische Land in Skandinavien vor die Füße gelaufen.

Transparenz als Grundpfeiler der Demokratie

In dem Artikel des Deutschlandsfunks wird die Einstellung der Schweden zum Thema “Gläserner Bürger” dargestellt, die wohl weit offener ist, als hier in Deutschland. Dort gibt es zwar ebenfalls kritische Stimmen, aber die Diskussion scheint wesentlich unaufgeregter. Dies mag auch auch an einer traditionellen Offenheit des Staates gegenüber dem Bürger liegen.

Seit 1766 gilt im Königreich das in der Verfassung verankerte Öffentlichkeitsprinzip, das den Bürgern bis heute Zugang und Einsicht in sämtliche Verwaltungsdokumente ermöglicht.

Das scheint mir ein vollkommen anderer Zugang zu der Materie zu sein. Zum einen wird ein hoher Nutzen für den Einzelnen definiert und auch gelebt, zum anderen ist “die andere Seite” in gleicher Form transparent. Auch in Schweden möchte man gerne den Datenverkehr unter die Lupe nehmen. Aber auch hier wird ganz klar und deutlich das Ziel und der Rahmen der Nachforschung genannt.

Niemand wird mit dem Kopfhörer dasitzen und Gespräche belauschen. Wir wollen mit automatischen Suchbegriffen einen sehr kleinen Teil der Informationen aus dem netz herausfiltern. Da geht es nicht um “Al-Qaida”, “Bin Laden” und “Dynamit”. Wir suchen vielmehr ganz gezielt nach Decknamen, Codewörtern und anderen Aktivitäten, auf die uns befreundete Dienste hinweisen. Kein unbescholtener Bürger muss Sorge haben, dass der Geheimdienst seine E-Mails liest.

Vielleicht sollte Herr Schäuble einmal Urlaub in Schweden machen …

Der zweite Artikel hat durchaus einen etwas skurrilen Charakter, gefunden bei tagesschau.de:

Umweltfreundlich bis nach dem Tod

Unsere schwedischen Freunde machen sich anscheinend auch über das eigene irdische Leben hinaus Gedanken, wie man die Umwelt schonen kann. Mir ist allerdings die Energiebilanz zur Herstellung flüssigen Stickstoffs gerade nicht zur Hand ;-).

Kopfschütteln über Telekom

3. Mai 2007 - 20:55 Uhr

Ach ja, die Deutsche Telekom. René Obermann forderte heute eine

“noch ausgeprägtere Kultur des Verzichts”,

weil

“Wir werden hart darum kämpfen müssen, unsere Wettbewerbsfähigkeit und damit auch wirtschaftliche Arbeitsplätze im Konzern zu sichern”.

Er selbst geht dabei mit gutem Beispiel voran und verzichtet auf zwei seiner Monatsgehälter.

Ist das wirklich eine “Kultur des Verzichts”? Weiterlesen »