Vorbeigerede
6. August 2007 - 21:22 UhrKassiererin: “Haben Sie eine Payback-Karte?”
Kunde: “Nein danke, ich bin mit dem Bus da!”
Kassiererin: “Haben Sie eine Payback-Karte?”
Kunde: “Nein danke, ich bin mit dem Bus da!”
Unseren Freunden auf den britischen Inseln werden gerne (unter anderen) zwei liebenswerte Eigenschaften zugesprochen, zumindest denjenigen, die wir als “very British” betrachten. Auf der einen Seite die Passion zum sportlich fairen Wettkampf und zum anderen eine gewisse vornehme Bescheidenheit. Auch wer einen Wettkampf gewinnt, bezeichnet sich nicht überschwänglich als Sieger, sondern betrachtet sich augenzwinkernd bescheiden gerne als “Second to None”.
Etwas zu wörtlich genommen haben dies wohl die Juroren eines Backwettbewerbs, die tatsächlich bei nur einer Teilnehmerin einen zweiten Platz vergeben haben. Immerhin, die Lady hat sich damit gesteigert, denn vor elf Jahren schaffte sie schon einmal ein “Third to None”.
“viele länder haben wenig wasser wie kommen die menschen mit diesem problem aus”
Hmm, es macht mir schon zu schaffen, dass ich damit in Google auf Platz eins stehe. Weiß ich leider nicht. Sonst würde ich nicht hier sitzen und bloggen sondern die Welt retten gehen …
Wenn man ein neues Produkt auf den Markt bringt, muss man trommeln. Viel trommeln, und Geld in Kampagnen stecken. Oder das neue Produkt hat ein angebissenes Äpfelchen drauf, man gibt kurz den Takt vor und alle trommeln mit. Warum Anzeigen schalten, wenn sich von der Fachpresse bis zur Tageszeitung alle überschlagen, im redaktionellen Bereich über ein Mobiltelefon zu berichten, dass es auf dem deutschen Markt noch gar nicht gibt? Auch die Blogosphäre und Videoportale stimmen fröhlich ein.
Das Dingens ist schon ein nettes Spielzeug, ja, aber es ist dann doch technisch nicht so revolutionär wie gerne getan wird. Auch wenn dieses Werbekonzept nicht ganz neu ist und schon bei einigen Spielekonsolen gegriffen hat, ist es hier zur Perfektion gebracht. Das ist für mich die eigentliche Sensation dahinter. Virales Marketing mit i-Tüpfelchen.
Schöner Suchbegriff:
“alles gute zum 58 geburtstag”
Ich weiß ja nicht, was die eigentliche Intention war, aber leider dann doch 17 Jahre zu früh und falsches Datum ;-)
Web 2.0
Web 3.0
Handy 2.0
Life 2.0
Stirb langsam 4.0
hmmm …
Vielleicht “Stefan 5.0″ statt Quintus?
Oooch nö, bin ja altmodisch ;-)
Es ist schon erstaunlich, was man so alles organisieren kann. Trainingspläne, Diätpläne, Arbeitspläne, Freizeit durchorganisieren und jetzt besonders hipp: Schlafen nach Fahrplan. Klar, da wird jede Menge Zeit frei, die man nutzen kann, um auch noch die letzten Momente in vorhersehbare, planbare Bahnen zu lenken. Bahn frei für “Uberman”. Das Leben als Ablaufdiagramm – herrlich.
Schon wieder einen Trend verpennt. Diesmal im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwie mache ich wohl was falsch. Schlafen, wenn ich müde bin, essen wenn ich hungrig bin und zwar dass, worauf ich Appetit habe. Alles total verkehrt. Jetzt weiß ich auch warum ich mich manchmal so … so … menschlich fühle.