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	<title>Saarbrigger Gedankewies &#187; Internet</title>
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		<title>Kosmischer Rhythmus</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 18:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man seinen Lebensunterhalt damit bestreitet, in den verschiedenen Winkeln des Internet-Kosmoses neue Sternchen hinzuzufügen oder älteren neuen Glanz zu geben, hat man häufig das Vergnügen netten und interessanten Menschen zu begegnen. So wie kürzlich der Künstlerin und Sprachdozentin Heike Laborenz, deren Webseite ich gestalten durfte. Es ist faszinierend, dass zum Beispiel die Maya-Kultur Zyklen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man seinen Lebensunterhalt damit bestreitet, in den verschiedenen Winkeln des Internet-Kosmoses neue Sternchen hinzuzufügen oder älteren neuen Glanz zu geben, hat man häufig das Vergnügen netten und interessanten Menschen zu begegnen. So wie kürzlich der <a href="http://www.kosmischer-rhythmus.eu">Künstlerin und Sprachdozentin Heike Laborenz</a>, deren Webseite ich gestalten durfte.</p>
<p><a href="http://www.kosmischer-rhythmus.eu"><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/11/kosmischer_rhythmus.jpg" alt="Kosmischer Rhythmus" title="Kosmischer Rhythmus" width="580" height="314"  /></a></p>
<p>Es ist faszinierend, dass zum Beispiel die Maya-Kultur Zyklen und Rhythmen kannten, die weit über den tages- oder jahreszeitlichen Wechsel hinaus gehen &#8211; so erstreckt sich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lange_Z%C3%A4hlung">lange Zählung</a> auf 5125,36 mittlere Sonnenjahre. Und dass sich Sprachen durchaus leichter lernen lassen, wenn man dem eigenen Lernrhythmus folgen darf. Bedauerlich, dass wir in unserer Industriegesellschaft natürliche Rhythmen ohne Not zu oft gegen schnöden Arbeitstakt getauscht haben.</p>
<p>Ich wünsche viel Vergnügen beim stöbern und entdecken.</p>
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		<title>Eigenlob stinkt</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 14:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aber ich finde die neue Website des Entsorgungszweckverbands Friedrichsthal gar nicht mal so hässlich ;-).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber ich finde die neue Website des <a href="http://ezf-friedrichsthal.de">Entsorgungszweckverbands Friedrichsthal</a> gar nicht mal so hässlich ;-).</p>
<p><a href="http://www.ezf-friedrichsthal.de"><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/09/ezf.jpg" alt="ezf" title="ezf" width="580" height="470" class="alignnone size-full wp-image-1041" /></a></p>
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		<title>Wo gehen all die Milliarden hin?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 09:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Problem bei großen Zahlen ist, dass sie unser Vorstellungsvermögen auf eine harte Probe stellen oder gar vollständig überfordern. Gefühlt schwirren seit dem Sichtbarwerden (Ich schreibe bewusst nicht &#8220;Beginn&#8221; oder &#8220;Ausbruch&#8221;, da dies wesentlich früher datiert.) der Finanzkrise mehr und höhere Zahlen durch den Raum als je zuvor. Um wenigstens ein Gefühl für diese Summen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem bei großen Zahlen ist, dass sie unser Vorstellungsvermögen auf eine harte Probe stellen oder gar vollständig überfordern. Gefühlt schwirren seit dem Sichtbarwerden (Ich schreibe bewusst nicht &#8220;Beginn&#8221; oder &#8220;Ausbruch&#8221;, da dies wesentlich früher datiert.) der Finanzkrise mehr und höhere Zahlen durch den Raum als je zuvor. Um wenigstens ein Gefühl für diese Summen zu bekommen, ist es hilfreich diese in Relation zueinander zu betrachten. David McCandless hat sich diese Mühe gemacht und in seinem Blog &#8220;<a href="http://www.informationisbeautiful.net/">Information Is Beautiful</a>&#8221; eine <a href="http://www.informationisbeautiful.net/2009/the-billion-dollar-gram/">aufregend schöne Grafik erstellt</a>.</p>
<p><a href="http://www.informationisbeautiful.net/visualizations/the-billion-dollar-gram/"><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/09/billion_dollar_550n.gif" alt="billion_dollar_550n" title="billion_dollar_550n" width="550" height="304" class="alignnone size-full wp-image-1037" /></a></p>
<p>Aufregend ist hier durchaus wörtlich gemeint, da die hübschen Pastelltöne nicht über einige eklatante Missstände hinwegtäuschen können. Einfach anschauen und wirken lassen &#8230;</p>
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		<title>Variation über eine Rede von Angela Merkel</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 12:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Frau Merkel gibt sich ja gerne als Kuschelkanzlerin und sammelt so gerne Beliebtheitspunkte. Auf Wahlveranstaltungen zeigt sie bisweilen auch mal ihr wahres Gesicht, wie 2006 geschehen. Den Ausführungen von Frau Merkel möchte ich diese Variation entgegenstellen: Man darf nicht sagen &#8216;ach, das ist doch nicht so schlimm&#8217;. Hier mal ein bisschen Vorratsdatenspeicherung, und dort den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Merkel gibt sich ja gerne als Kuschelkanzlerin und sammelt so gerne Beliebtheitspunkte. Auf Wahlveranstaltungen zeigt sie bisweilen auch mal ihr wahres Gesicht, wie 2006 geschehen.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/wcVRlzP6SQA&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&amp;color1=0xA9DDC1&amp;color2=0x2E6247"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/wcVRlzP6SQA&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&amp;color1=0xA9DDC1&amp;color2=0x2E6247" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Den Ausführungen von Frau Merkel möchte ich diese Variation entgegenstellen:</p>
<p>Man darf nicht sagen &#8216;ach, das ist doch nicht so schlimm&#8217;. Hier mal ein bisschen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung">Vorratsdatenspeicherung</a>, und dort den <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1608853_Bundeswehr-darf-im-Inland-eingreifen.html">Einsatz der Bundeswehr im Inneren erlauben</a>, hier mal <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-verabschiedet-Gesetz-fuer-Web-Sperren--/meldung/140746">ein paar Websperren</a> und dort mal das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_Beschr%C3%A4nkung_des_Brief-,_Post-_und_Fernmeldegeheimnisses#Eingriffsm.C3.B6glichkeiten_der_Nachrichtendienste">Fernmelde- und Postgeheimis</a> gelockert. Immer so unter dem Motto &#8216;ist alles nicht so schlimm&#8217;. Das sind alles Einschränkungen der Bürgerrechte. Und wer einmal Einschränkungen der Bürgerrechte zulässt, der kann anschließend nicht mehr begründen, warum es irgendwann schlimm wird und irgendwann nicht so schlimm ist. Deshalb Nulltoleranz bei der Einschränkung von Bürgerrechten, meine Damen und Herren!</p>
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		<title>Bloggeburtstag &#8211; Kompetenz im Randbereich</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 22:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie die Zeit vergeht. Schon ist es zwei Jahre her, dass dieses Blog langsam vor sich hin wächst. Geht es nach Google, schälen sich einige Kompetenzbereiche heraus, die wohl selten in dieser Form gemeinsam vertreten kann. Nicht in die Wertung aufgenommen wurden natürlich alle Kombinationen aus Quintus und Saarbrigge ;-). Oft gesucht aber leider nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Zeit vergeht. Schon ist es zwei Jahre her, dass dieses Blog langsam vor sich hin wächst. Geht es nach Google, schälen sich einige Kompetenzbereiche heraus, die wohl selten in dieser Form gemeinsam vertreten kann. Nicht in die Wertung aufgenommen wurden natürlich alle Kombinationen aus Quintus und Saarbrigge ;-). </p>
<p>Oft gesucht aber leider nicht viel dazu gefunden wurde der &#8220;<a href="http://www.saarbrigge.de/2007/07/15/196/#comment-179">Rucksackfranzose</a>&#8220;.</p>
<p>Auch das &#8220;<a href="http://www.saarbrigge.de/2007/07/06/172/">Bruttoinlandsglück</a>&#8221; scheint gern genommen zu werden.</p>
<p>Wenig überraschend alles rund um &#8220;<a href="http://www.saarbrigge.de/2008/01/07/378/">Mimimimimi</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.saarbrigge.de/2008/08/22/647/">Beaker</a>&#8220;.</p>
<p>Von hervorragender Bedeutung ist alles rund um <a href="http://www.saarbrigge.de/2007/07/15/196/">Spießbraten</a>, Rezept, Garzeit Füllung etc.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.saarbrigge.de/2007/08/24/267/">Mir Sinn Saarbrigger</a>&#8221; wolle scheinbar all singe, kenne awa de Text net.</p>
<p>Aber ganz besonders bitter ist der häufigste Suchbegriff:</p>
<p><strong>&#8220;<a href="http://www.saarbrigge.de/2008/07/13/566/">Zeichen des Älterwerdens</a>&#8220;</strong></p>
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		<title>Amaya &#8211; WYSIWYG Editor mit schönem Quellcode</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 15:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich braucht der versnobte Webentwickler von Format nicht mehr als einen guten Quelltexteditor. Aber ab und an ist es doch mal ganz schön, wenn man in einer WYSIWYG (What you see is what you get) Umgebung arbeiten kann. Das ist allerdings nicht wirklich immer ein Quell der Freude, da diese häufig grausamen Quellcode produzieren oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich braucht der versnobte Webentwickler von Format nicht mehr als einen guten Quelltexteditor. Aber ab und an ist es doch mal ganz schön, wenn man in einer WYSIWYG (<strong>W</strong>hat <strong>y</strong>ou <strong>s</strong>ee <strong>i</strong>s <strong>w</strong>hat <strong>y</strong>ou <strong>g</strong>et) Umgebung arbeiten kann. Das ist allerdings nicht wirklich immer ein Quell der Freude, da diese häufig grausamen Quellcode produzieren oder teuer sind oder beides.</p>
<p><img src="http://www.saarbrigge.de/wp-content/uploads/2009/04/amaya.jpg" alt="amaya" title="amaya" width="580" height="490" class="alignnone size-full wp-image-882" /></p>
<p><a href="http://www.w3.org/Amaya/">Amaya</a> hingegen ist Open Source und für einen validen Quellcode bürgt schon, dass dies eine Entwicklung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W3C">World Wide Web Consortium (W3C)</a> ist. Die Benutzerführung ist durchaus übersichtlich und intuitiv zu bedienen.</p>
<p>Amaya versteht sich nicht bloß als Editor sondern als komplexe Entwicklungsumgebung, die auch von mehreren Personen kollaborativ verwendet werden kann.</p>
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		<title>Zu den Vorzügen von Open Source unter der besonderen Berücksichtigung von Linux</title>
		<link>http://www.saarbrigge.de/2009/03/17/828/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 11:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Um Herrn Reich-Ranicki zu widersprechen, gibt es doch noch gute Sendungen im Fernsehen. Sogar bei den öffentlich-rechtlichen Sendern abseits von arte. Allerdings sind manche Sendungen auf Sendeplätzen versteckt, die kaum wahrgenommen werden. Zum Beispiel die Sendung &#8220;neues spezial: Die Reise des Pinguins&#8220;. Gut getarnt im Sonntagnachmittagprogramm und gestern spätnächtens im ZDF wiederholt, berichtet die Sendung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um Herrn Reich-Ranicki zu widersprechen, gibt es doch noch gute Sendungen im Fernsehen. Sogar bei den öffentlich-rechtlichen Sendern abseits von arte. Allerdings sind manche Sendungen auf Sendeplätzen versteckt, die kaum wahrgenommen werden. Zum Beispiel die Sendung &#8220;<a href="http://www.3sat.de/neues.html">neues spezial: Die Reise des Pinguins</a>&#8220;.</p>
<p>Gut getarnt im Sonntagnachmittagprogramm und gestern spätnächtens im ZDF wiederholt, berichtet die Sendung über die Idee von Linux und anderer Open Source Software.</p>
<p><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Linux_-_Die_Reise_des_Pinguins/7TR,RD20090315/713854">Glücklicherweise kann die Sendung in der ZDF-Mediathek via Internet angeschaut werden.</a></p>
<blockquote><p>&#8220;Kein Tag vergeht, an dem man im Internet keine neue Meldung von Behörden, Institutionen lesen kann, die sich für das Betriebs-System Linux entscheiden. Angesichts von leeren Kassen und Online-Überwachung, ist die Transparenz und Offenheit dieses Betriebs-Systems mehr als Willkommen. Wir versuchen mit dieser Dokumentation das Betriebs-System Linux vorzustellen, seine Macher, seine Nutzer und seine außergewöhnliche Community – den Linux-Pinguin Tux nicht zu vergessen&#8221;</p></blockquote>
<p>Neben dem rein pekuniären Aspekt äußert sich zum Beispiel  Simon Phipps, Chief Open Source Officer bei Sun Microsystems über den eigentlichen <strong>Wert</strong> freier Software.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich glaube wirklich nicht, das Menschen den wahren Wert von freier Software erkennen. Das Wort &#8216;frei&#8217; lässt besonders englischsprachige Menschen auf das Preisschild schauen. Der wahre Wert freier Software ist aber die Freiheit, jederzeit die Kontrolle darüber zu haben, was sie mit Software machen. Gerade, wo wir auf ein Europa der Überwachung zusteuern, mit Kameras an jeder Straßenecke und der Unterstellung, dass sie Krimineller sind, wenn sie Musik herunterladen, wo versucht wird, zu kontrollieren, was sie anschauen und wohin sie sich bewegen. Gerade hier müssen wir über das Preisschild hinausschauen auf den Wert der Freiheit, denn das bezieht sich auf Software wie auch auf alle anderen Bereiche unserer Kultur.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Bedeutung gerade für Länder der so genannten dritten Welt wird gegen Ende beleuchtet, wo die Mittel für lizenzpflichtige Software eben nicht vorhanden sind und Open Source Software diese Länder in die Lage versetzt, an der digitalen Welt Teil zu haben.</p>
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		<title>George Orwells Tagebücher</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 15:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade bei heise gelesen, dass George Orwells Tagebücher ab dem 9. August in Form eines Blogs veröffentlicht werden. Zwar um siebzig Jahre versetzt, aber jeweils zum gleichen Datum. Es ist zwar müssig darüber nachzudenken, ob dies im Sinne Orwells wäre, aber in seinem Roman &#8220;1984&#8243; lässt er seinen Protagonisten Winston Smith eher düstere Gedanken hegen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/Orwell-bloggt--/meldung/113619/from/rss09">heise</a> gelesen, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell">George Orwells</a> Tagebücher ab dem 9. August in Form eines <a href="http://orwelldiaries.wordpress.com/">Blogs</a> veröffentlicht werden. Zwar um siebzig Jahre versetzt, aber jeweils zum gleichen Datum. Es ist zwar müssig darüber nachzudenken, ob dies im Sinne Orwells wäre, aber in seinem Roman &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)">1984&#8243;</a> lässt er seinen Protagonisten Winston Smith eher düstere Gedanken hegen:</p>
<blockquote><p>Für wen, fragte er sich plötzlich, legte er dieses Tagebuch an? Für die Zukunft, für die Kommenden. Sein Denken kreiste einen Augenblick um das zweifelhafte Datum auf der ersten Seite und prallte dann jäh mit dem Wort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)#Zwiedenken">Zwiegedanke</a> aus der Neusprache zusammen. Zum erstenmal kam ihm die Größe seines Vorhabens zu Bewußtsein. Wie konnte man sich mit der Zukunft verständigen? Das war ihrer Natur nach unmöglich. Entweder ähnelte die Zukunft der Gegenwart, dann würde man ihm nicht Gehör schenken wollen; oder sie war anders geartet, dann war seine Darstellung bedeutungslos.</p></blockquote>
<p>Meine Ausgabe des Buchs stammt übrigens aus dem Jahr 1984. Daher auch noch alte Rechtschreibung. Winston zuliebe habe ich es so belassen ;-).</p>
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		<title>Yippie!</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 10:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[IMHO]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht doch nichts darüber, in einem Bundesland zu leben, dass ganz weit vorne liegen will. Jedenfalls im Bereich Online-Durchsuchung. So viel Innovation im Sommerloch. Wofür und wieso weshalb weiß man (oder sagt man) noch nicht so genau, aber Hauptsache Fakten schaffen. Ich wage mal die Prognose, dass da in Karlsruhe mal wieder Sonderschichten fällig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht doch nichts darüber, in einem Bundesland zu leben, dass ganz weit vorne liegen will. Jedenfalls im Bereich <a href="http://www.heise.de/newsticker/Saarland-Eindringen-in-Wohnungen-fuer-heimliche-Online-Durchsuchungen--/meldung/113476/from/rss09">Online-Durchsuchung</a>. So viel Innovation im Sommerloch. Wofür und wieso weshalb weiß man (oder sagt man) noch nicht so genau, aber Hauptsache Fakten schaffen.</p>
<p>Ich wage mal die Prognose, dass da in Karlsruhe mal wieder Sonderschichten fällig sind.</p>
<p>Irgendwie fühle ich mich an die Selbstbeweihräucherungskampagne &#8220;Wir fangen schon mal an &#8211; Das Saarland&#8221; erinnert. Im Kopf kann man sich den Nachsatz &#8220;Noodenke dun mir spääder&#8221; ergänzen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Da war doch noch was &#8230;</title>
		<link>http://www.saarbrigge.de/2008/04/19/497/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 07:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit irgend etwas war ich doch vor einem Jahr beschäftigt, was ich einmal ausprobieren wollte. Hmm &#8230; Ach ja, ich hab mal versuchsweise WordPress installiert und so getan als sei ich Blogger ;-). Dann ist ja heute mein erster Bloggeburtstag :-). Wie schnell doch so ein Jahr vergeht &#8230; An dieser Stelle ein ganz, ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit irgend etwas war ich doch vor einem Jahr beschäftigt, was ich einmal ausprobieren wollte.<br />
Hmm &#8230; </p>
<p>Ach ja, ich hab mal versuchsweise WordPress installiert und so getan als sei ich Blogger ;-). Dann ist ja heute mein erster Bloggeburtstag :-).</p>
<p>Wie schnell doch so ein Jahr vergeht &#8230;</p>
<p>An dieser Stelle ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an &#8220;meine&#8221; Leser, die es durch ihre Kommentare (hallo, ja, da liest jemand mit) überhaupt erst ermöglicht haben, dass dieses kleine Experiment nicht schon nach ein paar Wochen beendet wurde. Und auch denen einen herzlichen Dank denen, deren Blogs ich mit der Zeit gefunden und zur täglich lieb gewordenen Lektüre entdeckt habe.</p>
<p>Auch ein Dank an diejenigen, die mal kurz über Suchmaschinen hereingeschaut haben und mehr oder weniger etwas zu &#8220;Mir sinn Saarbrigger&#8221;, &#8220;Spießbraten&#8221;, &#8220;Bruttoinlandsglück&#8221;, &#8220;Rettet den Schlüpfer&#8221;, &#8220;Mathe für Langsamdenker&#8221;, &#8220;Sonderbare Schönheitsideale&#8221; oder ähnlichem gefunden haben ;-).</p>
<p>Ein kleines Blog im äußeren Spiralarm des Blogoversums geht in die zweite Umdrehung.</p>
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		<title>Rückblick</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 11:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Seltsames]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann Anfang der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts gab es bei der Zeitschrift &#8220;AMIGA Magazin&#8221; einen Wettbewerb, bei dem man die Vision eines &#8220;AMIGA der Zukunft&#8221; einreichen sollte. Für die jüngeren Leser: Der AMIGA war zu seiner Zeit ein relativ genialer Computer, der auch an relativ schlechten Managemententscheidungen des Herstellers gescheitert ist. Mein Vorschlag (der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann Anfang der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts gab es bei der Zeitschrift &#8220;AMIGA Magazin&#8221; einen Wettbewerb, bei dem man die Vision eines &#8220;AMIGA der Zukunft&#8221; einreichen sollte. Für die jüngeren Leser: Der AMIGA war zu seiner Zeit ein relativ genialer Computer, der auch an relativ schlechten Managemententscheidungen des Herstellers gescheitert ist.</p>
<p>Mein Vorschlag (der irgendwo unter &#8220;Ferner liefen&#8221; gelandet war) war ein &#8220;echter Desktop&#8221; (so nannte sich die Benutzeroberfläche damals). Ein Computer, dessen Oberfläche aus einem Flachbildschirm mit Touchscreen-Eigenschaften bestand, der wahlweise aufgestellt konventionell mit Maus und Tastatur bedient werden konnte oder liegend direkt mit den Fingern. Ich war darauf auch nicht sensationell stolz, denn es gab ja schon Flachbildschirme und Touchscreens &#8211; wenn auch beliebig teuer. Es war eher 1+1 zusammengezählt.</p>
<p>Es überrascht mich deshalb um so mehr, dass so etwas ähnliches heute so sensationell ist, dass es zur Eröffnung der CeBIT für Steve Balmer, Angela Merkel, August-Wilhelm Scheer und Nicolas Sarkozy gereicht. Mich wundert es eher, dass es so lange gedauert hat. Wow, ein iPhone im Tischformat.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wWDGh63dAUs&#038;rel=1&#038;border=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wWDGh63dAUs&#038;rel=1&#038;border=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>[Video via <a href="http://www.steamtalks.de/2008/03/04/microsoft-surface-bei-der-offiziellen-eroffnung-cebit-2008/">Steamtalks</a>]</p>
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		<title>Schelte</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 21:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit nunmehr drei Monaten bin ich im Besitz eines Sony-Ericsson 810i. Via Blauzahn hat sich das Dingelchen immer wieder gern mit dem Computer verbunden um Daten auszutauschen. Wenn man aber ganz bequem das Dingelchen als UMTS-Modem verwenden will (wozu bezahlt man teuer Geld), möge man doch bitte die tolle Software des Herstellers benutzen. Diese besteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit nunmehr drei Monaten bin ich im Besitz eines Sony-Ericsson 810i. Via Blauzahn hat sich das Dingelchen immer wieder gern mit dem Computer verbunden um Daten auszutauschen. Wenn man aber ganz bequem das Dingelchen als UMTS-Modem verwenden will (wozu bezahlt man teuer Geld), möge man doch bitte die tolle Software des Herstellers benutzen. Diese besteht allerdings darauf, das Mobiltelefönchen neu zu verbinden, obwohl es seit Jahr und Tag wie gesagt klaglos verbunden ist. Geht natürlich schief. Häufig. Nicht immer. Nicht nachvollziehbar.</p>
<p>SE empfiehlt eine Neuinstallation des Bluetooth-Netzwerks. Warum bitteschön? Vorher war alles verträglich. Hey, Microsoft ist böse, aber nicht an allem schuld. </p>
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		<title>Leider zum Glück unsichtbar</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 22:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Es nervt. Für alle Nicht-Blogger: Es gibt bescheuerte halbseidene Leute, die die Kommentarfunktion in Blogs für Spam-Attacken nutzen wollen. Bisher gelang es auch sehr gut, dieses abzuwehren und da dies ein kleines Blog am Rande des Universums ist, konnte ich aus Attacken gegen geschätzte andere Blogs frühzeitig lernen und vorbeugen. Bisher wurden verdächtige Kommentare in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es nervt. Für alle Nicht-Blogger: Es gibt <del>bescheuerte</del> halbseidene Leute, die die Kommentarfunktion in Blogs für Spam-Attacken nutzen wollen. Bisher gelang es auch sehr gut, dieses abzuwehren und da dies ein kleines Blog am Rande des Universums ist, konnte ich aus Attacken gegen geschätzte andere Blogs frühzeitig lernen und vorbeugen.</p>
<p>Bisher wurden verdächtige Kommentare in die Moderation geschickt (für Nicht-Blogger: auf eine Freigabe durch den Betreiber wartend) und eine E-Mail benachrichtigte mich davon. Ganz einfach um bloß nicht eine Meinung zu verlieren, die aus Versehen den Spam-Filter ausgelöst hat. Bisher war die Quote Spam versus Versehen 90:10.</p>
<p>Das Ganze nimmt aber derzeit Überhand. Daher schalte ich die E-Mail Nachricht erst einmal ab. Das bedeutet für denjenigen, der trotz bestem Gewissen in die Stricke des Filters gerät, dass er/sie einige Geduld aufbringen muss, bis der Kommentar erscheint. Es ist schade, aber ich habe auch andere Dinge zu tun.</p>
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		<title>Google fragt, Quintus antwortet</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 23:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;wie heißt die frau von glenn miller&#8221; Glenn Miller heiratete 1928 seine Frau Helen Burger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;wie heißt die frau von glenn miller&#8221;</p>
<p>Glenn Miller heiratete 1928 seine Frau <strong>Helen Burger</strong>.</p>
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		<title>Wer schon wieder? Die Süddeutsche!</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 16:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quintus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Zeitungen, deren Kassandra-Rufe langsam erbärmlich wirken. Unter dem dem Titel &#8220;Kulturelle Antimaterie&#8221; ruft die Süddeutsche nun den Untergang der Kultur aus. Wer ist mal wieder schuld? Das Internet, und allen voran mal wieder die bösen Blogger. Dieses Gesindel, dass seinen Daseinsgrund durch Kopieren-Einfügen Beiträge erheischt. Lassen wir es einmal beiseite, dass bei einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Zeitungen, deren Kassandra-Rufe langsam erbärmlich wirken. Unter dem dem Titel &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/223/157801/">Kulturelle Antimaterie</a>&#8221; ruft die Süddeutsche nun den Untergang der Kultur aus. Wer ist mal wieder schuld? Das Internet, und allen voran mal wieder die bösen Blogger. Dieses Gesindel, dass seinen Daseinsgrund durch Kopieren-Einfügen Beiträge erheischt.</p>
<p>Lassen wir es einmal beiseite, dass bei einem solchen Anwurf einer Zeitung drei Finger zurückzeigen. Ich bin der Diskussion müde, warum Agenturmeldungen eben auf diese Art verbreitet, einen Meinungsbrei in der etablierten Presselandschaft erzeugen, der bestenfalls mit unredlichem Zeitdruck bei der Druckbetankung der jeweiligen Blätter entschuldbar ist.</p>
<p>Wer Kultur und Kulturschöpfung lediglich als Geschäftsmodell betrachtet, hat Kultur nicht verstanden. Natürlich gibt es immer wieder Künstler, die es schaffen, von ihrer Kunst auch zu leben, gerade in heutiger Zeit. Demnach müsste aber ein Vincent van Gogh frühzeitig die Segel gestrichen haben. Kunst und Kultur auf eine reine wirtschaftliche Wertstellung zu reduzieren wird der Sache nicht gerecht.</p>
<p>Ganz konkret dient der längliche Schwanengesang einer einzigen Pointe: <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/217/157795/">Dem Beweinen des gedruckten Brockhaus</a>, der nun in Bälde ausschließlich frei zugänglich im Internet zu finden ist. Natürlich geht die Haptik eingebundener Bücher dadurch verloren, was durchaus bedauernswert ist. Aber schaut man der Realität ins Auge, veralten Teilbereiche dieses Wissens unter der Hand. Die wenigsten wären wohl bereit, in mehrjährigen Zyklen diese Bände zu erneuern. An dieser Stelle weichen eben Enzyklopädien und andere literarische Werke auseinander.</p>
<p>Eines haben die Schreiber Kreye und Graff wohl noch nicht bemerkt, dass eben auch die Tür offen steht, historische Änderungen einer Begriffserklärung darzustellen &#8211; sollte Brockhaus dies wollen. Die Möglichkeiten wären ungeahnt. Den Untergang des Brockhaus sehe ich noch lange nicht. Er wird berechtigt seinen Platz neben der Wikipedia behaupten. Verlässlichkeit ist eben auch ein Wert.</p>
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