Archiv April 2010

Die Sache mit den Bienchen und den Blümchen

25. April 2010 - 15:56 Uhr

Heute war mal wieder “Ab in den Garten” auf der sonntäglichen Tagesordnung angebracht. So ein tolles Wetterchen kann ich ja schlecht an mir vorbei ziehen lassen.

Es blüht ja gerade alles so lustig vor sich hin.

biene1

Wenn sich dann ganz kess eine flotte Biene ins Bild drängelt und die Aufnahme durcheinanderbringt, dann wächst der Ehrgeiz.

biene3

Vor allem wenn man zuerst einmal die Hinteransicht gezeigt bekommt, was auf Bienisch wohl “Du bist zu langsam, alter Mann!” heißt.

biene4

Gerade als man sich etwas näher kommt, scheint ein absolutes Landeverbot ausgesprochen worden zu sein.

tulpe2

Aber es gibt ja noch andere schöne Dinge, um sich die Zeit zu vertreiben.

gaensebluemchen

Gänseblümchencontentaufstockung zum Beispiel. Aber mit Geduld und Spucke …

biene5

… fängt man manche Mucke Biene. Schau mir in die Augen, Kleines.

Ach wie schön!

19. April 2010 - 12:58 Uhr

Seit Tagen freue ich mir einen Ast über einen blauen, streifenfreien Himmel. Kein Lärm von anfliegenden oder startenden Flugzeugen vom nahen Flughafen Ensheim. Um das Ganze noch zu krönen, war hier die Bahnstrecke wegen Arbeiten gestern außer Betrieb. Nur ein paar Jungs von der Bahn werkelten an den Gleisen. Was für eine Ruhe. Ich konnte die kleine diebische Freude darüber, dass unser Merkelchen irgendwo in der Weltgeschichte herum irrt, in vollen Zügen genießen. Wie viele Tonnen Kerosin da wohl unverbrannt geblieben sind?

Ja, ich weiß, es gibt Leute, die durch den Vulkanausbruch Ungemach erfahren. Aber manchmal kann ich auch ganz furchtbar egoistisch sein ;-).

Wertloses Plastik – oder neulich im Getränkemarkt

13. April 2010 - 23:24 Uhr

Vor Kurzem stand ich bei meinem Reorganisationsprogramm zur Auffrischung des Getränkebestands in der Kassenschlange. Es hatte im Getränkemarkt meines Vertrauens nur eine Kasse geöffnet, was bei einem geringen Ansturm auch durchaus verständlich ist. Trotzdem kam es zu einem erheblichen Rückstau.

Naturgemäß kam es zu einigem murrigem Gemurmel, weil es eben nicht weiterging. Dieses erstarb allerdings, als es immer offensichtlicher war, dass der Kunde an der Kasse ein Stück Plastik nach dem anderen der Kassiererin zuschob und immer nur ein betretenes Kopfschütteln erntende.

Beim letzten Stück Plastik und dem letzten Kopfschütteln angekommen, blickte die Partnerin des Kunden entsetzt, fassungslos, ungläubig den armen Mann an und zog ihn aus der Schlange um den anderen Konsumsklaven Platz zu geben. Sie verließ in schnellem Schritt, den Blick gesenkt, den Laden. Er, mit einem hochroten Kopf, der auf keinen gesunden Blutdruckzustand schließen lässt, schiebt seinen Wagen mit gesenktem Blick zurück in den Markt und stellt das, was er kaufen wollte, zurück an den Platz für andere Kunden.

Sein Weg nach draußen, mit seinem leeren Wagen, ist geprägt von einem “Danke” und “Bitte”, als er sich an der wartenden Schlange vorbei schob, gesäumt von Blicken, die in der Ansicht der eigenen Schuhspitzen eine Lösung suchen. Kein arroganter Blick “mir kann das nicht passieren”.

Als es dann an meiner Reihe war, das Gewünschte auch zu bezahlen, blickt mich die Kassiererin gequält lächelnd an und fragt, ob ich Treuepunkte sammle. Heute, ja.

Willkommen in der Krise.

Frohe Ostern!

4. April 2010 - 13:28 Uhr

Auch wenn sich einige noch etwas kaltfüßig zugeknöpft zeigen,

haben sich doch andere bemüht pünktlich zu sein.

Und die lieben Kleinen üben schon mal das in die Kamera gucken :-).

IMG_1945