Stapelverarbeitung

4. Dezember 2007 - 14:36 Uhr

Zugegeben, mein “Ablagesystem” ist etwas anders als bei Anderen. Da gibt es säuberlich geführte Ordner und – ähem – Stapel. Die Ordner, wie der Name schon sagt, enthalten säuberlich aufbereitet Dinge, auf die ich zwar selten aber ohne Suche zugreifen muss. Die Stapel – nun ja. Im wachsen haben diese wohl eine grobe chronologische Ordnung, aber nach zweimaligem durchforsten eher nicht. Ab und an ergibt es sich, dass sich ein Schriftstück nach Gebrauch vom Ordner in den Stapel stiehlt.

PIN-Codes sind zum Beispiel Dinge, die ich häufig brauche, aber selten nachschlagen muss. Mein Zahlengedächtnis ist durchaus gut, aber irgendein listiges PIN-Code Vergeberlein hat sich wohl gedacht, es müsse den Schwierigkeitsgrad ein wenig erhöhen und mir ähnliche PIN-Codes für verschiedenste Zwecke bescheren. Das wird zum Beispiel dann lustig, wenn man nach einem halben Jahr mal ausnahmsweise den PIN für das Mobiltelefon braucht, weil der Akku sich allzu sehr auf das Ladegerät freut. **** OK. “Falscher PIN”. Ach nee, umgekehrt **** OK. “Falscher PIN”. Kein Problem. Ordner “Telekommunikation” aufklappen, dort ist ja der PIN als Deckblatt abgeheftet.

Überraschung! In zwei Wochen wechsele ich zu einem anderen Anbieter. Und dort prangt mir der neue PIN entgegen. Das alte Blatt – weg. Flucht in den Stapel? Also alles durchsucht – nichts. Immerhin eine erquickliche Menge Papier ausgesondert. Na gut, mutiger dritter Versuch – eigentlich war ich mir doch ziemlich sicher – **** OK. Tata! Doch wohl nur vertippt. Noch vor dem Wegräumen eine kurze Säuberung des Telekommunikationsordners, da die meisten Unterlagen des alten Anbieters nun obsolet sind. Ach ja – handschriftlicher Vermerk auf der neuen PIN-Code-Gedächtnisstütze: Alter PIN: **** Alter PUK: ****. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil :-).

To-Do morgen: Altpapier wegbringen.

Ein Kommentar zu “Stapelverarbeitung”

  1. Fischer meint:

    Ach ja, der gute alte Stapel. Bei mir finden sich außerdem zwei Sonderformen: Haufen und Schicht.


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