Archiv Oktober 2007

Blog Action Day: Warum Umweltschutz manchmal so schwerfällt

15. Oktober 2007 - 19:42 Uhr

Ach ja, die guten alten achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts – das waren noch schöne Zeiten für Umweltschützer. Da gab es Waldsterben, Ozonlöcher und Tschernobyl. Es war alles so schön beweisbar. Saurer Regen begünstigt das Waldsterben, also müssen Katalysatoren für Autos her. FCKW greift die Ozonschicht an, also darf es nicht mehr verwendet werden. Und den Beweis, welche Folgen Atomkraftwerke haben, wurde auch erbracht. Die Generation Müsli hatte Recht.

Heute sind die Themen jedoch weit komplexer und werden im globalen Maßstab betrachtet, was Vorhersagen aufgrund der Systemdynamik unmöglich macht. Fälschlicherweise wird gerne angenommen, dass eine schuldig gebliebene Antwort die Gefahren minimiert. Es ist auch müssig, sich nur an einem Faktor, zum Beispiel globale Erwärmung, fest zu machen.

Vergleichen wir dies mit einem Apfelbaum. Vorher genügte es, einen einzelnen Apfel zu betrachten, dessen Fallgeschwindigkeit dank Herrn Newton leidlich gut bestimmbar ist. Wer darunter steht, riskiert eine heftige Beule – sehr einfach. Versuche ich aber den Baum in seiner Gesamtheit zu betrachten, mit den ganzen Leutchen, die sich darunter tummeln, kann ich nicht mehr sagen, wann wo welcher Apfel herunterfällt und wen trifft. Dies ist einfach nicht möglich. Daraus abzuleiten, dass es eine gute Idee ist, im frühen Herbst ein Schläfchen unter einem Apfelbaum zu wagen, könnte durchaus schmerzhaft werden. Man kann durchaus davon ausgehen, dass die Äpfel früher oder später der Schwerkraft folgen.

Dabei geht es ja um eine ganz elementare Frage, auch für diejenigen, die den Menschen als Krone der Schöpfung sehen: Wie viel Lebensraum bleibt am Ende übrig? Es ist ja jetzt schon recht eng für die menschliche Population. Und unterm Strich kann der Mensch durchaus auf Luxus verzichten aber nicht auf Nahrung und Wasser.

2 1/2 Wochen

8. Oktober 2007 - 19:23 Uhr






Who moved my cheese?

8. Oktober 2007 - 18:07 Uhr

Die Kraft einer Ameise dürfte wohl mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Trotzdem ist es immer noch erstaunlich, was die Jungs mit einem immerhin 3 Zentimeter großen Käseschnippsel anfangen, wenn sie sich erstmal auf eine Richtung geeinigt haben …






America Offline

8. Oktober 2007 - 17:35 Uhr

Es gibt schon lustige Absurditäten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Jeder Denkschwache darf mit Handfeuerwaffen durch die Gegend laufen. Aber Wäsche im eigenen Garten auf der Leine trocknen? Dies ist vielerorts schlicht verboten. Lustig auch die Begründung: Dies sei ein Zeichen von Armut, was den Wert der umliegenden Grundstücke senken könnte.

Free Burma!

4. Oktober 2007 - 19:22 Uhr


Free Burma!


Zugegeben, ich bin mir nicht sicher, was ein kleiner Artikel in einem kleinen, für die Welt unbedeutenden Blog bewirken kann außer eine Stimme unter vielen zu sein, die das Unrecht, das derzeit in Burma geschieht, sieht und sich dem Protest anschließt.

Um es mit den Worten Mahatma Gandhis zu sagen, der immerhin einen ganzen Subkontinent befreit hat:

“Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel.”

Urlaubskonserve

4. Oktober 2007 - 18:34 Uhr

dsc00478.jpgWenn man das Glück hat, dass bei dem Ferienhäuschen, in dem man seinen Urlaub verbringt, ein kleines Pomeranzenbäumchen steht und man außerdem die Früchte auch ernten darf, steht eigentlich nur noch ein wenig Küchengewirbel an, um daraus eine schmackhafte Marmelade zu kochen, die die kommenden Herbst- und Wintertage ein wenig versüßt.

dsc00545.jpgLeider ergab es nur 2 1/2 Gläschen plus den obligatorischen “Probierteller” (Offiziell wird dieser verwendet, um die Konsistenz zu prüfen. Innoffiziell verkürzt er ob der geringen Menge die Wartezeit auf das erste Brötchen ;-)).