Fußball kann auch fair sein
3. August 2007 - 15:57 UhrDer Ball ist rund und das Runde muss ins Eckige. Doch woher kommt das “Runde”? Zu 70% werden die Bälle in Pakistan zusammengenäht. Dabei ist es um die Arbeitsbedingungen vor Ort nicht sonderlich gut bestellt. Die Bezahlung erfolgt meist nach Stückzahl und Qualität, was bei einem Aufwand pro Ball von etwa zwei Stunden kaum ausreicht, um eine Familie zu ernähren. Auch die übrigen Arbeitsschritte sind über Asien verteilt, selten unter wirklich guten Bedingungen.
Ein etwas älterer Artikel beschreibt eindrucksvoll, welche Reise der letztjährige WM Ball “Teamgeist” hinter sich hat, bevor er endlich getreten werden darf. Auch wenn der Druck auf die Hersteller wächst, bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, führt der Preisdruck doch immer noch zu schlechten Arbeitsbedingungen.
Mittlerweile gibt es auch Bälle, die mit dem Fairtrade-Siegel ausgestattet sind, die mit ihrem Erlös neben verbesserten Arbeitsbedingungen auch Zugang zum Gesundheitswesen und Bildungseinrichtungen stützt.


