Archiv Juli 2007

Film-in-den-ich-unbedingt-gehen-muss

30. Juli 2007 - 14:19 Uhr

bestezeit_poster_01.jpg Letzten Donnerstag ist der neue Film von Marcus H. Rosenmüller “Beste Zeit” angelaufen – leider noch nicht in Saarbrücken. Ein “Poetischer Heimatfilm” um zwei 16-jährige Mädels auf dem Weg ins Erwachsenenleben.

Der Vorgängerfilm “Wer früher stirbt ist länger tot” hat mich jedenfalls vollkommen begeistert. Ausgesprochen feiner, leicht angeschwärzter Humor und sehr phantasievoll. Selten so viel Spaß gehabt.

Na, hoffentlich kommt er bald auch in ein Kino hier in der Nähe …

Man kann es ja auch übertreiben …

30. Juli 2007 - 13:03 Uhr

wong.jpgMr. Wong hat ausgelacht. Jedenfalls die kleine Cartoonfigur offensichtlich asiatischer Herkunft. Sie ist wegen Rassismus-Vorwürfen amerikanischer Nutzer entfernt worden. Na toll. Ich frage mich ernsthaft, ob die Jungs und Mädels jenseits des großen Teichs nichts besseres zu tun haben. Vielleicht einmal die Außenpolitik überdenken, etwas für den Umweltschutz tun oder sich etwas gesünder ernähren. Dieses bigotte Verhalten nervt ungemein. Eine Haltung “Na dann sucht doch sonstwo” wäre mir lieber gewesen.

So sinn mir halt

30. Juli 2007 - 11:42 Uhr

Aufgelesen bei Markus

Ein wunderbares Video, das “denne im Reich” (den Bürgern im Rest der Bundesrepublik Deutschland) sehr schön die Lebensart des Saarländers und sein Selbstverständnis näher bringt.

Mal anders betrachtet

30. Juli 2007 - 11:10 Uhr

Ein kleiner Blick nach China. Ein schönes Land aber nicht unbedingt ein Land, das für Demokratie und Meinungsfreiheit steht. Das Internet wird streng überwacht, “unpassende” Seiten mittels Schlüsselwortanalyse gefiltert und geblockt. Da ist es doch gut zu wissen, dass sich gerade im Web 2.0 Menschen Gedanken machen, wie sie trotzdem ihre Informationen zum geneigten Leser bringen können. Zum Beispiel in dem der Text als Grafik eingebunden wird. Hierzu gibt es sogar ein WordPress-Plugin. Oder der kleine Umweg über Katzen-Content. Moralisch scheint das Ganze allenthalben erstrebenswert.

Aber es zeigt auch deutlich, wie Herr Schäuble mit seiner Überwachungsmanie ins Leere greifen wird. Oder hält er “Gefährder” für so naiv, offen Daten auszutauschen? Das Ganze ist eine weltfremde Illusion, die im Effekt kein Gramm mehr Sicherheit bringt sondern nur verunsichert.

Genau so gut könnte man auch Tankstellen verbieten. Dort gibt es alles aus einer Hand, was das Chaotenherz höher schlagen lässt: Benzin, Öl, Lappen, Flaschen und Feuerzeuge. Trotzdem fahren wohl 99.99999 % der Bürger dort nur zum Tanken hin oder für die kleinen Dinge des Lebens, die man außerhalb der Ladenöffnungszeiten kaufen möchte.

Auf nach Springfield

29. Juli 2007 - 20:38 Uhr

quintus_simpson.jpg In Zusammenarbeit mit einer der großen Hachfleisch-in-Schwabbelbrötchen Bratereien, kann man sich aus einem eigenen Foto schonmal “Simpsonizen“. Die Ähnlichkeit ist … ähm … verblüffend? Habe jedenfalls einen seltsamen Hunger auf Donuts und dazu ein kühles Duff!

Variationen einer Blendung

28. Juli 2007 - 14:33 Uhr

Eines meiner absoluten Lieblingslieder in den über-alle-Zeiten Charts ist “Blinded by the Light”. Nicht diese aufgepopelte Version mit Bum-Tschak-Computergefitzel, die seit einiger Zeit ihr Unwesen treibt, sondern als handgemachte Musik.

Am Anfang war der “Boss” Bruce Springsteen, der dieses hübsche Liedlein anno Domini 1975 schrub. Nur ein Jährlein ging ins Land, bis Manfred Mann’s Earth Band “die” Version herausbrachte, die das Lied erst so richtig populär machte.

Quantcast

Kleines Anekdötchen am Rande: Eigentlich sollte in der Coverversion der Earth Band Bruce Springsteen selbst im Schlussteil den Gegenpart singen. Herr Mann wollte nur noch einige abschließenden Fragen über das “wie und wann” per Telefon klären und hatte einen hörbar schlecht gelaunten Herrn Springsteen an der Strippe. Erst dann wurde es ihm schlagartig bewusst, dass er nicht auf die Zeitzonenunterschiede geachtet hatte. Eine kurze Kopfrechnung ergab drei Uhr morgens. Dies war Herrn Mann dann so peinlich, dass er nie wieder nachgefragt und den Part selbst eingesungen hat.

Wenn einem also nicht besonders viel mehr als Computerschnippelei einfällt, um den Song neu zu interpretieren, sollte man dies doch lieber den “Boss” selbst machen lassen:

Wer sich einmal richtig die Zunge verknoten möchte, sei eingeladen, den Text einfach nur laut zu lesen. Wer es ohne Verhaspelung schafft, bekommt einen Bonuspunkt ;-).

Noch ein Danke für den Tipp zu Seeqpod an Markus.

Randerscheinung

27. Juli 2007 - 9:29 Uhr

Nach 500 und 300 heute bescheidene

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… und trotz “Sendepause” Spaß dabei :-)