Archiv 12. Mai 2007

ADTECH-Studie belegt fallende Klickraten

12. Mai 2007 - 13:29 Uhr

Wie ADTECH meldet, liegt die Klickrate mit 0,18% auf dem niedrigsten Wert seit der ersten Studie 2004.

„Die User haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr an Online-Werbung gewöhnt,“ erklärt Dirk Freytag, die rückläufigen Zahlen. „Banner gehören inzwischen zum Internet-Alltag. Da braucht es neuartige Formate wie die Video Ads, um Aufmerksamkeit und Klicks zu erzeugen. Layer und Leaderboards punkten dagegen mit einer hohen Erinnerungswirkung weit über das Web hinaus.“

Den recht ordentlichen Wert für Pop-ups und Layer (0,6%) wage ich allerdings ein wenig zu bezweifeln. Da diese oft über dem Inhalt liegen, sind da wohl auch einige Klicks dabei, die unabsichtlich ausgeführt wurden. Interessant wäre, wie hoch die Konversion nach dem Klick für die einzelnen Formen ist. Ich vermute mal bei Pop-ups eine höhere Abbruchquote.

Ist ein “Nein” ein Eklat?

12. Mai 2007 - 12:00 Uhr

Unisono wird Sigmar Gabriels Weigerung, das Schlussdokument der 15. Sitzung der Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD) zu unterzeichnen, als “Eklat” dargestellt. Zum einen ist die Bindung an seine Person etwas unscharf, denn er handelte im Namen der EU, und auch die EU-Vertreter standen mit ihrer Kritik nicht alleine.

Warum soll denn eine Einigung unterzeichnet werden, wenn keine Einigung erzielt wurde? Sicher, gerade die Armutsländer (ich mag den Begriff “Entwicklungsland” nicht, denn dies täuscht über die zunehmende Verarmung in vielen Ländern hinweg) haben Gründe, alleine schon aus dem Machbaren heraus den Vorschlägen nicht zu folgen, von einem Gefühl der Bevormundung ganz zu schweigen. Aber wenn man sich die Liste der teilnehmenden Länder anschaut, stehen dort auch Staaten drin, denen eine Lockerung der Vereinbarungen gerade mal bequem ist.

Recht schockiert war ich auch über den Schlusssatz in der Meldung bei tagesschau.de, zum Einspruch gegen den nächsten Vorsitzenden aus Simbabwe:

Der simbabwische UN-Botschafter Boniface Chidyausiku sagte hingegen dem Sender BBC, nachhaltige Entwicklung habe nichts mit Menschenrechten zu tun.